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1721 erhielt die Kirche von Otto Heinrich von Bibera, Kammerjunker der Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg und Pächter der Güter Mulknitz und Mückenhain, einen silbervergoldeten Abendsmahlkelch.
1723 stiftete eine Sophia Elisabeth von Metzradin eine ovale ebenfalls silbervergoldete Oblatendose.
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1744 wurden die beiden 49 cm hohen dreifüßigen Altarleuchter gestiftet, die mit Engelköpfen und Fruchtgehängen geschmückt sind und noch heute auf dem Altar der Kirche stehen. Sie wurden von zwei Geschwistern Johann Tobias Henschel und Anna Rosina Wagnerin geb. Henschelin aus Kamenz gestiftet, die in Mulknitz Zuflucht gefunden hatten.
Taufschüssel und Holztaufe
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1748 wurden die Taufschüssel und ein Abendmahlskelch gestiftet. |
Der Abendmahlskelch ist aus Zinn gefertigt und 18,2 cm hoch, die auf dem Außenfuß eingravierten Initialen verweisen auf die Gosdaer Familie von Klitzing.
Die zinnerne Taufschüssel und die dazu gehörige Holztaufe sind offentsichtlich zusammen geschenkt worden.Die Taufschüssel enthält in der Mitte des Innenbodens die Kurz-Inschrift: „M.S. 1748“. Der Stifter ist nicht bekannt. Nach der Übernahme der Holztaufe aus der alten in die neue, 1927 erbaute Kirche wurde sie neu übermalt und dient noch heute ihrem herkömmlichen Zweck.
Nicht erhalten geblieben ist in der Mitte des 18. Jahrhunderts erwähnter Taufengel.
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Aus dem 18. Jahrhundert stammt auch das undatierte Kruzifix, dass den Altar der alten Kirche schmückte, und nach 1929 im Turmvorbau der neuen Kirche hing. Das 1928 geschaffene Altarkreuz der neuen Kirche wurde im Krieg zerstört und so schmückt das alte Kreuz wieder den Altar.
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Aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts ist auch das Epitaph, das an den Feldscheer Paul Heyde aus Mulknitz erinnert, erhalten geblieben, der im Nordischen Krieg 1700- 1721 im Jahre 1712 an der Pest gestorben war. |
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