Mulknitz Forst Lausitz Niederlausitz
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Plan von Mulknitz von 1898 - Hier klicken
Die beiden Glocken bestellte Pfarrer Karl Adolf Franz Köchel, der 1865 als vierzehnter Mulknitzer Pfarrer seinen Dienst angetreten hatte, beim Glockengießer Friedrich Gruhl in Klein-Welka bei Bautzen. Die eine wurde auf Grund der Bekanntmachung der Heeresverwaltung vom 1. März 1917 während des ersten Weltkrieges beschlagnahmt und abgeliefert, die andere verblieb in dem kleinen Mulknitzer Kirchentürmchen und wurde 1928 in die neue Kirche übernommen. Im Jahre 1942 schließlich mußte auch diese an die Kriegsindustrie abgegeben werden.
Diese Bronzeglocke war 50 cm hoch und 62 cm breit, auf den Ton g gestimmt und führte die Inschrift:
„Die Gemeinde Mulknitz und Gosda im Jahre 1872. Pastor Franz Köchel. Ehre sei Gott in der Höhe“.
Bis 1942 spielte diese Glocke im Mulknitzer Geläute als die mittelste von dreien die wichtigste Rolle, da sie jeden Tag beim Mittag- und Abendläuten, das nur am Sonntag nicht stattfand, allein erklang.
Orgel
Ein wichtiger Vorgang des Jahres 1876 ist die Anschaffung der ersten Orgel für die Kirche. 1867 hatte man bereits ein gebrauchtes Positiv angeschafft, dass aber den Ansprüchen nicht mehr genügte.
Es ergab sich die Gelegenheit eine gebrauchte Orgel von einem Lehrer in Laubst erwerben. An den Kosten in Höhe von 492 Mk beteiligte sich der Standesherr mit 300 Mk. Weitere Kosten fielen aber noch für die Herrichtung der Orgel und das Tieferlegen der Orgelempore an.
Die gebrauchte Orgel hatte bereits etwa 100 Jahre in Muskau in einer Kirche ihren Dienst getan hatte und war in Zittau hergestellt worden.
Eine weitere größere Baumaßnahme war die Eindeckung des Kirchendaches im Jahre 1884.
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