Mulknitz Forst Lausitz Niederlausitz
Top : Kirchenchronik : > Seite 7
Am 1. Februar 1926 trat der neugewählte Pastor Albrecht Kapler in Mulknitz sein Amt an. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt im Jahre 1927 wurde mit dem Bau beginnen. Im Frühjahr dieses Jahres gab es eine große Überschwemmung, die von der Malxe ausgegangen war, welche, wie Kapler in der von ihn angelegten Kirchenchronik schreibt, zu "einem reißender Strom anschwoll". In der Nacht sei ein Rauschen ver­nehmbar gewesen "wie in den Gezeiten des Meeres". In den alten Pfarrstallungen für den Kirchbau unterge­brachter Zement verdarb zu einem großen Teil.
Richtfest
Der Bau der Kirche verlief aber ohne Komplikationen. Ein vom Turme abgestürzter Dachdeckerlehrling kam sonderbare Weise ohne Verletzungen davon. Die Grundsteinlegung hatte unter Leitung des Superintendenten Kriebel aus Forst stattgefunden. Er führte die ersten fei­erlichen Hammerschläge aus. Der von Pastor Kapler ge­gründete Posaunenchor trat in Aktion. Am 4. November 1928 wurde die Kirche eingeweiht. Die alte Kirche wurde im Jahre 1929 auf Abbruch verkauft und im folgen­den Jahre abgebrochen.
Die neue Kirche bietet Platz für 200 Menschen (die alte nur für 100).
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass der Standort der neuen Kirche unter anderem dadurch möglich wurde, dass das herrschaftliche Gut in Mulknitz 1841 aufgelöst wurde und das in der Dorfmitte liegende Herrenhaus 1904 abgerissen wurde.
Kanzel
Die Kanzel ist eine Stiftung der Grube Ilse.
Vorherige Seite
<<
Februar 2012
>>
SoMoDiMiDoFrSa
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29