Mulknitz Forst Lausitz Niederlausitz
Top : Erinnerungen : > Feuerwehrtagebuch
Statuten der Freiwilligen Feuerwehr Mulknitz zum Anlaß ihrer Gründung vom 22.01.1909
§1
Die Feuerwehr besteht aus freiwillig zusammen getretenen Einwohnern der Gemeinde Mulknitz , welche bei vorkommenden Schadensfeuer in der Ortschaft Mulknitz und in den Nachbarortschaften nach Anordnung der Polizei Behörde und unter dem Oberkommando den Rettungs- und Löschdienst zu versehen hat.
§2
Die Feuerwehr zerfällt in 3 Abteilungen.
a) die Steiger und Schlauchmannschaften
b) die Spritzenmannschaften
c) die Schutzmannschaften
Und wird von einem Kommandeur, jede Abteilung von Obersteigern, Zugführern , denen Stellvertreter zur Seite stehen, geleitet.
§3
Die Wahl des Kommandeurs geschieht vom ganzen Corps für die Zeit von einem Jahre, jedoch nur aus dem Kreis der Führer.
§4
Jeder Aufgenommene muss das 16. Lebensjahr erreicht haben und sich eines tadellosen Rufes erfreuen. Zu Steigern können nur kräftige gewandte und umsichtige Leute verwandt werden. Anmeldungen zum Corps sind beim Kommandeur anzubringen, welcher mit den Obersteigern respektive Zugführer über die Aufnahme entscheidet. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
§5
Der Vorstand der Feuerwehr besteht
1. dem Kommandeur, dessen Stellvertreter und Zugführer.
2. dem Zeugverwahrer
3. einem Schriftführer und dessen Stellvertreter
4. einem Kassierer
§6
Zur Bestreitung der notwendigsten Sachen, wird eine Vereinskasse gebildet, durch Zahlung von 3 Mk. Eintrittsgeld und 25 Pf. Monatliche Steuer von jedem Mitgliede. Über die Kasse hat der Kassierer jährlich einmal Rechnung zu legen.
§7
Der Kommandeur oder dessen Stellvertreter hat das Oberkommando, er bestimmt den Sammelplatz, setzt die Übungen an und macht dieselbe durch Zirkular bekannt. Hat das Recht, außerordentliche Versammlungen selbst und durch Antrag 1/3 der anwesenden Mitglieder zu beschließen. Außerordentliche Generalversammlungen finden Mitte Januar jedes Jahres statt.
§8
Eine Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn 2/3 der Wehr anwesend ist.
§9
Obliegenheiten der Mitglieder
Ist ein Mitglied verhindert bei einer Übung oder einem Brande zu erscheinen, so hat der unter Angabe der Verhinderungssache , spätestens 3 Tage nach dem Brande oder Übung seinem Führer zu entschuldigen, widrigenfalls eine Bestrafung von nicht unter 50 Pf. Zu Gunsten der Feuerwehrkasse überwiesen wird. Über die Entschuldigungsgründe entscheidet der Gesamtvorstand. 3 Tage nach dem Brande soll eine Versammlung abgehalten werden.
§10
Über Ordnungsfehler jeder Art entscheidet der Vorstand, welcher das Recht hat:
a) Verweise
b) Geldstrafen von nicht unter 1 Mk. Und
c) Ausschluss aus der Feuerwehr zu erteilen und zu beschließen. Berufungen hiergegen sind zur nächsten Generalhauptversammlung anzumelden.
§11
Austritt und Ausschluss
Der Austritt aus der Feuerwehr kann jeder Zeit freiwillig erfolgen. Liederlicher Lebenswandel oder unehrenhafte Handlungen haben den unbedingten Ausschluss aus der Feuerwehr zur folge.

§12
Auflösung des Vereins
Bei einer eventuellen Auflösung fallen die Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände der Land Feuersozität zu. Während das Barvermögen der Armenkasse der Gemeinde Mulknitz überwiesen wird.
§13
Verpflichtungen der Mitglieder
Die Mitglieder verpflichten sich durch Handschlag und Unterschrift vorstehende Bestimmungen streng nachzukommen. Abänderungen dieser Statuten sind vorbehalten und werden auf Antrag der Versammlung vorgelegt.
Mulknitz den 22. Januar 1909
Stammrolle der Freiwilligen Feuerwehr Mulknitz zur Gründung am 01.01.1909
Krüger Heinrich Landwirt 1. Oberführer
Apelt Reinhold Zimmermann 2. Oberführer
Nuglisch Friedrich I. Tischler Spritzenführer
Dubrau Willi II. Landwirt Steigerführer
Schreiber Paul Kassierer
Dubrau Willi I. Landwirt 1. Schriftführer
Geigk Max Landwirt Zeugwart
Dubrau Paul Landwirt und Gemeindevorsteher
Bohge Paul Landwirt Steiger
Britze Paul Landwirt Steiger
Unger Reinhold Landwirt
Pfitzmann Gustav Gastwirt
Pfitzmann Artur Landwirt
Dubrau Richard Zimmermann
Klaue Max Landwirt
Dubrau Fritz Schlosser
Käse Erich Zimmermann
Apel Bernhard Zimmermann
Nuglisch Paul Tischler
Nuglisch Friedrich II. Fabrikarbeiter
Sommerfeld Ernst Arbeiter
Apel Max Arbeiter
Stein Erich Textilarbeiter
Käse August (über 50 Jahre) Landwirt
Käse Paul (über 50 Jahre) Weber
Klaue Franz Arbeiter Passiv
Sawall Franz Arbeiter
Sommerfeld Walter
handschriftliche Notizen auf der Rückseite eines Dokuments, wahrscheinlich im Nachtrag zum vergangenen Brandgeschehen verfasst (Datierung unbekannt)
1911
ebenfalls 3 Brände und in Strega 2 Großbrände

1912
brannte der Schafstall in Neu Sacro

1913
brannten im Januar 2 Scheunen in Muskau und am 23. Juni Großfeuer in Mulknitz, dass 3 Scheunen nieder brannte. Es kam dann der Weltkrieg und nach und nach wurden fast sämtliche Mitglieder zum Kampfdienst einberufen. Nur 4 oder 5 blieben zu Hause und die Arbeit der Wehr erlassen. Die Protokolle rissen ab bis 1919, bis die Arbeit wieder aufgenommen wurde. Als erste Arbeit nach dem Weltkrieg ist zu erwähnen der Dorfbrand in Grötsch am 21. August 1921. Dies ist die größte Brandkatastrophe, die wir erlebten. Es wurden dort annähernd 30 Gebäude vernichtet oder beschädigt. An Vieh verbrannten 26 Schweine, 12 Ferkel, 2 Stück Rindvieh, 7 Schafe. Im selben Jahr brannte es noch einmal in Kl. Briesnig und 3 Tage später schon wieder ein großer Scheunenbrand in Neu Sacro. Außerdem noch ein Waldbrand und ein Brand in Eulo.

1927
Brand eines Stallgebäudes in Neu Sacro.

1928
Brand eines Strohgedeckten Wohnhauses in Groß Bohrau.

1930
3 Brände, ein Scheunenbrand in Weißagk, dann der Brand des Gehöftes von Weinert Bohrau und ein Waldbrand im Revier Eulo.

1931
Großfeuer im Dorf Sacro. Es brannten wieder 2 Scheunen und ein Stall, es verbrannten 6 Schweine. Ein Großfeuer in Klinge und ein Scheunenbrand in Strega.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1930
Jahresrechenschaftsbericht für das Jahr 1929
Zum Verlauf vor Januar 1929 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 39
Davon passiv 2
Neu zugetreten ist 1 Mitglied (Zarnisch Willi)
Ausgetreten ist 1 Mitglied (Geigk Richard)
Versammlungen fanden statt 8
Dorfratssitzungen: 1
Alarmierungen bei Bränden: 2 und zwar 1 Stubenbrand in Stega und Blitzschlag in Gr. Lieskow
Übungen fanden statt: 3 und die ganzumfassende Übung vor (...) am 3. Pfingsttage in Eulo
Fußinspizierungen: ./.
Appel mit förmlicher Staffur: 1
Die Geräteausstattung ist folgendermaßen:
Eine Handdruckspritze
Eine Hakensteigeleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter zur Spritze
Verfügbare Schlauchlänen: ca. 75m, davon defekt 18m
Verfügbare Saugerlängen brauchbar 4m, defekt 2m
Neuanschaffungen: 2 neue Feuerwehrkappen von Köbe a 14,- 16 zusammen 28
Die Gesamteinnahmen vor Jahr 1929: 219,20
Gesamtausgabe: 118,80
Bestand: 100,40

Die (...) Generalvollversammlung für das Jahr 1930 fand am Sonnabend den 4. Januar 1930 beginnend 7,30Uhr im Vereinslokale statt. Anwesend waren 23 Mitglieder. Nachdem der 1. Oberführer H(einrich). Krüger die Versammlung eröffnet und die Kameraden frohes und gesundes Neujahr gewünscht hatte, wurde zur Tagesordnung übergegangen. Davon P.1 lautet: Bericht der Satzungskommission, vorgetragen wurde von Kam. E. Käse die einstimmig bestätigt und zu P.2 geschritten: Kassenbericht von Kassierer P. Schreiber vorgelesen. Jetzt folgt P.3: Jahresbericht durch den Schriftführer W(illi). Dubrau vorgelesen. Und dann zu P.4 geschritten: Der bisherige Brandmeister H. Krüger legt sein Amt wegen fortgeschrittenen Alters nieder. Bei der nun folgenden Wahl wird der bisherige 2. Brandmeister R(einhold) Apel mit 18 Stimmen zum 1. Brandmeister. Jetzt folgt die Wahl des 2. Brandmeisters. Dabei erhält Friedrich Nuglisch mit 13 Stimmen die Mehrheit und ist somit gewählt. Beide nehmen die Wahl an. Darauf wird der Steigerführer Willi Dubrau II einstimmig wiedergewählt und nimmt ebenfalls an. Nun wird der Spritzenführer durch Stimmzettel gewählt. P. Britze erhält mit 8 Stimmen knapp die Mehrheit und nimmt an. Daraufhin wurden beide Schriftführer W. Dubrau 1. und Will Dubrau 2. durch Stimmenabgaben wiedergewählt und nehmen an. Auch der Zeugaufbewahrer M. Geigk in (...) wiedergewählt. Darauf die Kassenprüfungskommission E (oder F) Käse und J. Pfitzmann. Zur Vergnügungskommission wurden E (oder F) Käse, P. Nuglisch und E (oder F) Dubrau gewählt. Alle nehmen an. Hierauf spricht der neue 1. Brandmeister den bisherigen 1. Ober den Dank der Wehr für die langjährige Mitgliedschaft im einvernehmen der Wehr aus. Nun folgt die Abschlussfassung über die fällige Stiftungsschaft. Sie soll am 1. Februar statt finden. Aus der Kasse sollen midestens 40,-M genommen werden. (...)
Willi Dubrau 1. Schriftführer

Am Freitag den 17.Januar abends 7 Uhr fand eine Vorstandssitzung statt. P.1 Wahl eines Steigerführer. Vom Vorstand wird Willi Dubrau 1. vorgeschlagen und gewählt. Anschließend fand die Versammlung der Wehr statt, in dieser soll beschlossen werden, ob der Bohrauer Wehr zu unserer Gründungsfeier eingeladen werden soll. Anstandshalber soll die Bohrauer Wehr eingeladen werden, weil sie uns eingeladen haben. Darauf wird der Versammlung durch den Oberführer Mitteilung von der Wahl des Willi Dubrau 1. zum Steiger gemacht. Ferner wurde beschlossen, ob dem Ehrenoberführer H. Krüger eine Plakette gekauft werden soll. Die Wehr begrüßt das.

Scheunenbrand in Weissagk
Am Sonntag den 16. Februar (1930) früh 5,15Uhr wurde die Wehr alarmiert. Es brannte die Scheune der Witwe Bohge unweit der Kriche. Die Wehr rückte aus und war als erste auswärtige Wehr zur Stelle. Da beim einsetzen unserer Spritze keine Gefahr mehr bestand und die Weissagker Motorspritze bereits mit dem Ablöschen der zusammen gebrochenen Gebäude beschäftigt war, so rückte unsere Wehr nach etwa einer ½ Stunde wieder ab, ohne die Spritze in Gültigkeit gesetzt zu haben.

Am Mittwoch den 19.02.1930 abends 7.30Uhr fand die Vierteljahrsversammlung im Vereinslokal statt. P.1 der Tagesordnung lautet: Steuerzahlung pro 1. Vierteljahr, 30 der Steuer wird bezahlt. P.2 lautet (...) P.3 Ablaufprüfung über den letzten Brand, dazu wird die mangelhafte Alarmierung genannt. P.4 sind jetzt noch Vereinsangelegenheiten mitzuteilen. Dabei wird zum Ausdruck gebracht, dass der Ehrenoberführer H. Krüger außer Steuerfreiheit auch jederzeit Zutritt zu allen Versammlungen erhält.

Die auf den 05.04.1930 angesetzte Versammlung der Fr. Feuerwehr begann um 8Uhr. Zu P.1 wird die Mitteilung vom 1. Brandmeister gemacht, dass für die Sozietät, auf Erstattung von Zeiten der Wehr hiermit erklärt hat, als Anerkennung für die Bemühungen bei dem Weissagker Brande unserer Wehr 3 Blusen, 2 (...), 2 Koppel zu übereignen. Zu P.3 erfolgt die Einführung eines neuen Mitgliedes – Walter Noack als aktiver. Unter P.3 kamen Vereinsangelegenheiten, worauf die Versammlung geschlossen wurde.

Am Sonnabend den 26.04.1930 abends 7 Uhr die diesjährige Übung statt.
Anschließend fand eine Versammlung, mit Vortrag von Herrn Litta über Feuerwehrschutz und Feuerverhütung statt.

Die 2. Vierteljährige Vereinsversammlung der Wehr in diesem Jahre welche zum 17.Mai einberufen war, begann um 8.30Uhr. Anwesend waren 14 Kameraden. Zunächst wird P.1 welcher Steuerzahlung pro 2. Vierteljahr lautet erledigt. Darauf kommt P.2 zur Lageprüfung und zwar Einladung zum brandenburgischen Provinzial Feuerwehr Verbandstag in Kottbus am 27.-30. Juni 1930. Es soll eine Karte hingeschickt werden und zwar bis 1. Juni das sich unsere Wehr daran beteiligen wird, in welcher Stärke ist jedoch noch undefiniert. Jetzt folgt P.3 Vereinsarbeit. Dazu wird beschlossen vor Pfingsten noch eine Übung abzuhalten. Damit bei der Löschgemeinschaft in Jähnsdorf am 3. Pfingsttage alles klappt.
Mulknitz den 17. Mai 1930
W. Dubrau, Schriftführer

Am Sonntag vor Pfingsten den 1. Juni 1930 fand früh 6.30Uhr eine Übung der Wehr statt, wobei das Wasser aus der Malxe entnommen wurde.

Am selben Tage nachmittags 4 Uhr ertönte Feuer Alarm. Es brannte in Bohrau das Gehöft des Weinart, größtenteils mit Strohdach gedeckt. Die Wehr gab zunächst aus dem Brunnen und später aus einer Pumpe Wasser, wobei das Wasser zurück in ein Faß gepumpt wurde. Beide Wasserstellen befanden sich auf dem Gehöft des Landwirt Bräuer. Da die Motorspritzen aus Bohrau, Weißagk, Brießnigk genug Wasser gaben, war die größte Gefahr bald beseitigt und wir konnten abrücken. Die Spritzenfuhre stellte Bauer Geigk. Die statutengemäß dem Brande folgende Versammlung fand am Mittwoch den 4 Juni abends 9Uhr beginnend statt. Der letzte Brand wurde insgesamt besprochen.

Die Übung der Löschgemeinschaft am 3. Pfingsttage in Jähnsdorf nahm wieder einen guten verlauf. Alarmiert wurde um 2.40Uhr, die Fuhre stellte Bauer Dubrau. Unsere Wehr kam mit kleinem Gerät aus letztes an, die kleine Spritze kam kaum noch in Tätigkeit, sodass wir mit trockenen Verläufen wieder zuhause ankamen.

Am Sonntag den 15. Juni Nachmittag um 4Uhr ertönte wieder Feuer Alarm. Es war ein Waldbrand in dem Gräflichen Forst Eulo ausgebrochen. Unsere Wehr rückte sofort ab und so gelang ihr tatkräftig einzugreifen, das Feuer abzulöschen, etwa 10 Morgen sind dem Feuer zum Opfer gefallen. Bei der Windstille war es größtenteils nur starkes Bodenfeuer, welches in der linken trockenen (...) Nadelbäume und Haidekraut verbrannt. Nur an manchen Stellen ging es in ein Gipfelfeuer über. Andere Wehren waren meist aufgerückt.

Am Sonnabend den 5. Juli abend 8.30Uhr fand eine Übung statt, in welcher nach der neuen Übungsordnung geübt wurde. Nach der Übung war Versammlung im Vereinslokal in welcher das Dankschreiben des Grafen Brühl vorgelsen wurde, welches dieser anlässlich des Waldbrandes im Revier Eulo an die Wehr eröffnet hat. Aus diesem Anlass ist eine Spende von 40 RM an die Wehr gezahlt worden, wovon ein Fässchen Bier getrunken wurde. Der Rest kommt in die Kasse.

Die 3. Vierteljahresversammlung der Wehr fand am Sonnabend den 16 August abends 9Uhr statt. Anwesend waren 20 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen nur 2 Punkte: Steuerzahlungen und Vereinsangelegenheiten. Nachdem zu P.1 die fälligen Vereinssteuer gezahlt war, ging der Oberführer zu P.2 über. Zunächst die Bestattungshilfe der Fr. Weh(...) des Kreises Sorau besprochen. Erwähnenswert ist, dass allen Mitgliedern die über 45 Jahre alt sind zum 1. September des Jahres beitreten müssen, später werden keine mehr berücksichtigt. Darauf wird noch angeregt, im Sommervergnügen in Gestalt immer Büchsenschießen abzuhalten. Es soll am 31. August stattfinden. Musik ist gehalten durch das Musikkomitee. Anfang 2Uhr Nachmittag zum Preisschießen für die Allgemeinheit. Es gibt 3 Preise. Für den Königsschuss der Wehr ein Preis im Werte von 10-12 Mark. Büchsen stellt Richter Weißagk. Am Mittwoch vor dem Vergnügen soll noch eine Versammlung stattfinden.
W. Dubrau, Schriftführer

Diese Versammlung fand statt am 27. August, anwesend waren 18 Mitglieder. Zunächst erhält Kam. Festmacher (?) der Noßdorfer Wehr das Wort zum Verfahren über die Bestattungsbeihilfe. Zu längeren Ausführungen langte nicht die Zeit. Ein fester Antrag wird nicht erhoben nur für jeden eingetretenen Sterbefall 20 Pfg. Nachdem kommt das am nächsten Sonntag stattfindende Preisschießen zur Sprache. Für das Preisschießen spendet R. Apel 1 paar tauben, Fr. Nuglisch 1 Gänschen. W. Noack 1 Kaninchen, M. Geigk 1 paar Gänschen gegen geringe Zahlung. Zum Königsschießen der Wehr sollen für 3 Schuss eine Mark erhoben werden. Der Königspreis soll einen Wert von 10-12 Mark haben. Die Aufsicht beim Schießen übernimmt P. Dubrau. Beim Tanzen kassiert W. Dubrau II und P. Nuglisch 1M. 2 Karten 15 Pfg. Fleischer Stark soll herkommen. Die Anonce kommt ins Forster Tagesblatt.

Am Freitag den 12. September fand eine Versammlung statt mit folgender Tagesordnung. Rechnungslegung vom letzten Sommerfest soll am 31. August stattfinden. Die Einnahmen betrugen 155,60Mark, die Ausgaben 146,90 Mark, Überschuss 8,70Mark.

Die letzte Vierteljahrsversammlung fand am 15. November abends 8 Uhr im Vereinslokale statt. Folgende Punkte kamen auf die Tagesordnung. P.1 Steuerzahlung, die Steuer wird von den anwesenden 14 Mitgliedern gezahlt. P.2 Es wird darüber beraten ob die Wehrpolizei anerkannt ist. Außerdem wird die Ausbildung von Elektrikern und die Ausstattung mit Gasmasken empfohlen. Auch 10 Gebote über die Anlegung von Feuerlöschplätzen liegen bei. 2. Punkt ist die Einladung zum Verbandstag am 7. Juli 1931 in Koyne. Darauf wird die Versammlung geschlossen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1931
Jahresabschluss für das Jahr 1930
Zum Abschluss des Jahres 1930 betrug die Gesamtmitgliederzahl 30
Davon sind passiv 3
Eingetreten sind 1
Ausgetreten sind 1
Versammlungen der Wehr fanden statt 12
Vorstandssitzungen 1
Brände waren 3
Und zwar in Weissagk bei Bohge, in Bohrau bei Weinert und ein Waldbrand im Revier Eulo.
Übungen der Wehr 3
Außerdem noch die Übung der Löschgemeinschaft in Jähnsdorf
Fußinspizierungen: ./.
Der Gerätebestand der Wehr beträgt:
Eine Handdruckspritze
Eine Steigeleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Die verfügbaren Verlauflängen 75m
Davon 2 Längen defekt
Saugerlängen brauchbar 4m
Defekt 2m
Eine Laterne mit Halter
Unter Neuanschaffungen sind zu erwähnen die nur von der Sozität als Prämie Übereigneten 3 Blusen 2 Helme 2 Koppel
Gesamteinnahmen der Wehr 217,10 Mark
Gesamtausgaben: 55 Mark
Bleibt Bestand 162,10 Mark
Ferner wäre noch zu erwähnen die Gründung der Bestattungshilfe am 1.September 1930 und ein Vortrag der Herrn Litta über Feuerwehrvergütung und Feuerschutz

Die Jahreshauptversammlung der Wehr fand am Sonnabend den 3. Januar 1931 im Vereinslokale statt. Anwesend dazu waren 21 Mitglieder. Nachdem der Vorsitzende Oberführer R. Apel die Anwesenden begrüßt und den Kameraden ein glückliches frohes neues Jahr gewünscht hatte, wurde zur Tagesordnung übergegangen.
P.1 lautet: Bericht der Kassenprüfungskomission.
P.2. Kassenbericht des Kassierers Se(...)bar.
P.3 Jahresbericht des Schriftführers W. Dubrau 1.,
P.4: Bezahlung sämtlicher Strafen und Vergnügungsgelder,
P.5: Vor diesem Punkt wurde als neues Mitglied Albert Dubrau aufgenommen und durch Handschlag verpflichtet. Darauf Wahl des gesamten Vorstandes.
P.6: Anträge über Beschluss eines Stiftungsfestes.
P.7: Vereinsangelegenheiten.
Zu Punkt 1 hat Kam. E. Käse die Kasse geprüft und für richtig befunden.
P.2 und 3 wurden darauf vom Kassierer und Schriftführer vorgelesen, gegen eine Buchbeihilfe hat niemand etwas einzuwenden und beiden Kameraden wird durch die Versammlung darauf von den Plätzen für ihre Mühen gedankt.
P.4 wird jetzt ebenfalls erledigt worauf die Angemahnten ihre Strafen und Vergnügungsgelder bezahlten.
Bevor nun zu P.5 geschritten wird, verpflichtet der Oberführer das nun angemeldete Mitglied Albert Dubrau durch Handschlag. Darauf stellt Kamerad Zarnisch den Antrag den gesamten Vorstand durch Aklamation wiederzuwählen. Dieser wird von der Versammlung gut gehießen und jedes Vorstandsmitglied wird durch Handzeichen wiedergewählt. Zunächst der 1. dann der 2. Oberführer. Darauf der Steigerführer und dann der Spritzenführer, Zeugwart, Kassenprüfungskomission, Vergnügungskomitee alle durch Handzeichen wiedergewählt und alle nehmen die Wahl an.
Jetzt kommt P.6, dazu wird beschlossen, das Stiftungsfest am 31. Januar abzuhalten. Musik soll das Musikkomitee besorgen 4 Mann, die am billigsten zu haben sind. Aus der Kasse werden 50M genommen. Zinszahlung pro Mitglied 3M. Eingeladen sind: 1. Holler- Forst, 2. Bräuer- Forst, 3. Mailand- Weißagk, Bohrau und Naundorf alle mit Damen.
Als letzter O.7 Vereinsangelegenheiten ist zu erwähnen, dass die Mitgliederbeiträge der Gemeindewehr bis 31. Januar abzuführen sind. Mitgliederzahl und genaue Namensangaben nebst Postanschrift der Oberführer bis 6. Januar an Se(...)aur- Friebel zu melden sind.
Die erste Vierteljahresversammlung 1931 fand am Sonnabend den 7. Februar abends 8 Uhr beginnend statt. Anwesend waren 18 Mitglieder. Tagesordnung: P.1 Steuerzahlung pro 1 Vierteljahr 31. Von den Kameraden wird die übliche Steuer 1 Mark pro Mitglied entrichtet. P.2 ist Bericht von der Führertagung in Sorau. Kam. 1. Oberführer Apel war dort anwesend und erstattet den Bericht. P.3 sind noch Vereinsangelegenheiten, der Kassierer erstattet zunächst den Bericht und die Abrechnung vom Stiftungsfest, die Einnahmen dabei 75,50, die Ausgaben 75,50. Zu vertrinken sind noch 36 Ltr. Vom Bierlagerer Holler und 10 16 vom Bäckermeister Bräuer – Forst. Von den 50,16 die aus der Kasse bewilligt waren für die Musik sind nur 36,16 verbraucht, das Übrige wird wieder der Kasse übereignet. 2,16 soll die Bedienugnsfrau Klaue erhalten. Dann hat sich noch als neues Mitglied angemeldet Georg Geigk. Über die Aufnahme soll in der nächsten Sitzung Beschluss gefasst werden.

Am Freitag den 27. März abends 8 Uhr fand eine Vorstandssitzugn im Vereinslokal statt. Es haben sich als neue Mitglieder angemeldet Georg Geigk und Paul Martini (letzterer war jedoch durchgestrichen), beide wurden einstimmig angenommen. (Paul Martini hat seine Anmeldung zurück gezogen) Dann sind 2 Adler für die Helme der 2 Oberführer und des Gemeindevorstehers gekauft worden und an die Betroffenen ausgehändigt. Außerdem erhält der Gemeinde Vorsteher wie überall üblich ein paar Oberführer Schulterstücken von der Wehr.

Anschließend fand eine Mitgliederversammlung statt. P.1 ist Aufnahme neuer Mitglieder. Georg geigk wird von dem Oberführer durch Handschlag in Pflicht genommen. P.2 lautet Verlesen eingegangener Postsachen. Dazu werden zunächst die Satzung des Kreisverbandes vorgelesen, außerdem die Mitgliederlisten und die Vorstandslisten des Kreisverbandes. Zu P.3 zu Vereinsangelegenheiten hat niemand etwas vorzubringen.

Am Sonnabend den 16. Mai abends 8 Uhr fand eine Übung der Wehr statt.
Anschließend im Vereinslokale die 2. Vierteljahresversammlung, zu gegen waren 20 Mitglieder. P.1 der Tagesordnung ist Steuerzahlung. P.2 lautet Bestattungshilfe. Zunächst sind für 5 Sterbefälle pro Mitglied 1 Mark zu entrichten. Bisher waren 8 Mitglieder beigetreten. Als neues Mitglied der Bestattungshilfe hat sich Gustav Pfitzmann angemeldet. P.3 ist Bekanntgabe der Einladung zum Kreisverbandstage in Koyne verbunden mit dem 25 jährigen Stiftungsfeste der dortigen Wehr. Als Delegierter wird Oberführer Apel gewählt. Für 3 Führer wird Quartier angemeldet. Die anderen Mitglieder verbleiben nach belieben. Abfahrt Sonnabend abend 7 Uhr. P.3 sind noch Vereinsangelegenheiten. Bei der gemeinsamen Übung in Weißagk ist der Alarm 3 bis 4 Uhr Nachmittag, Als Beobachter fährt wieder Kam. E. Käse mit Beschluss der Versammlung um 10 Uhr.

Am 2. Pfingstfeiertag früh 6 Uhr fand ein Alarm statt, mit Brandangriffsübung.

Großfeuer in Sacro.
Am 15. Juni abends 11.15Uhr ertönte Feueralarm. Es brannten in Sacro die beiden Scheunen von Gerald Seidel und Franz Bräuer. Auch die Stallungen von Franz Bräuer welche sich an der Scheune befand wurde eingeäschert. Dabei verbrannte ein Pferd und 6 Schweine an die keiner wegen der großen Rauchentwicklung rankommen konnte. Als wir an der Brandstelle ankamen, hatten die Motorspritzen den Brand eingedämmt, sodass wir nicht mehr eingreifen brauchten und wir konnten bald wieder abrücken. Den Spritzenführer stellte Max Geigk.

Die Satzungsgemäß nach jeden Brande einzuberufende Versammlung fand am 20. Juni statt. Anwesend waren 15 Mitglieder. Als erster Punkt wurde der verher erwähnte Brand besprochen, das die Spritze nicht in Tätigkeit getreten war, wurde nicht besonders erwähnt. P.2 ist der Bericht des delegierten Oberführers Apel über den Kreisverbandstag in Koyne, auf diesem ist nichts besonderes zu erwähnen. Für 1932 wurde Gr. Särchen zum Ort der Verbandstagung gewählt. Als P.3 Verschiedenes teilt Obfr. Apel mit, dass für die eingesetzten 3 alten Militärhelme 3 neue Feuerwehrhelme mit Nackenleder eingetroffen sind, welche vorläufig beim Kameraden Oberführer in Verwahrung bleiben sollen. Die Versammlung wurde um 10 Uhr geschlossen.
W. Dubrau Schriftführer

Am 4. August mittags 1 Uhr ertönte wieder Feueralarm. Die telefonische Anfrage ergab, dass er in Klinge war, wo mehrere Gebäude brannten und zwar bei Hendritschke, Rösler und Klaue. Es fuhren eine Anzahl Kameraden mit Rädern, die sich nun beteiligten an den Löscharbeiten.

Zum 3. Mal wurde die Wehr alarmiert am Montag den 10. August abends 11 Uhr. Es brannte in Strega, auch dorthin fuhren einige junge Kameraden mit Fahrrädern.

Am Sonnabend den 15. August abends 8.30Uhr fand die 3. Vierteljahresversammlung der Wehr im Vereinslokale statt. Anwesend waren 12 Kameraden. P.1 ist Steuerzahlung. Dieser Punkt wird wie üblich durch Zahlung von 1 Mark pro Kamerad erledigt. P.2 Beschlussfassung über die Abhaltung einer (...). Da die Versammlung mit 12 Kameraden nicht beschlussfähig ist, musste dieser Punkt fallen gelassen werden. P.3 ist Besprechung der letzten Brände und Vereinsangelegenheiten. Die beiden Brände in Klinge und Strega wurden kurz besprochen. Unter Vereinsangelegenheiten wurde angeregt zur nächsten Versammlung auf die Tagesordnung zu setzen: Bezahlung sämtlicher rückständigen Strafen und Steuern!

Inspizierung der Wehr
Am Sonntag den 20. September mittags ¾ 1 Uhr wurde die Wehr unerwartet durch Branddirektor Schüler (oder Schüller) Döbern alarmiert. Als Brandobjekt wurde die Scheune von P. Britze angenommen. Die Wehr war innerhalb 2 Minuten an der nächsten Wasserstelle bei Nuglisch und gab Wasser, konnte aber mit dem verfügbaren Schlauchmaterial von 60m weder das Brandobjekt noch den zu schützenden Stall und Wagenschuppen erreichen. Anschließend fand noch eine kurze Fußinspektion statt. Da zu der ganzen Inspizierung nur 8 Mitglieder und die beiden Oberführer nebst Schlauchmeister anwesend waren, nahm die ganze Sache einen mangelhaften Verlauf, was der Inspizient in der nachfolgenden Kritik bei Pfitzmann auch zum Ausdruck brachte. In Zukunft soll den Übungen der Wehr mehr Anteilnahme entgegen gebracht werden. Ferner soll die Gemeinde die Unfall und Haftpflicht nicht vergessen, weil sonst der Gemeinde unter Umständen erhebliche Kosten entstehen könnten. Dann ist noch zu erwähnen, dass passive Mitglieder, die der Sterbekasse beitreten wollen, 30 Jahre aktiv gewesen sein müssen. Bei dieser Kritik hat die Wehr aus der Kasse 3 Runden Bier getrunken und 4 Kaffee.

Die letzte Vierteljahresversammlung der Wehr fand am Sonnabend den 21. November abends 7.30Uhr im Vereinslokale statt. Anwesend waren 20 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen. P.1 Steuerzahlung. Die Steuer und zwar 1 Mark wird von den Anwesenden bezahlt. P.2 ist Einzahlung der 3. Umlage zur Sbestattungshilfe auch diese wird bezahlt. P.3 lautet: Bezahlung rückständiger Steuern und Strafen. Auch dieser Punkt wird erledigt. P.4. ist Vereinsangelegenheiten. Bei dieser Gelegenheit wurden 5 Feuerwehrkalender verkauft und zwar je einen: Paul Dubrau, Willi Dubrau 1., Wili Dubrau 2., Willi Zarnisch und Frau Gastwirt Pfitzmann. Darauf wird die Versammlung geschlossen. Es sind 2 Längen Druckschläuche der Sozität an den Gemeindevorsteher übergeben worden.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1932
Jahresbericht für das Jahr 1931
Am Schluss des Jahres 1931 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 28
Davon passiv 3
Neuaufgenommen 2 (Georg Geigk und Albert Dubrau)
Ausgeschieden 3 (G. Pfitzmann und beide S(...))
Versammlungen der Wehr fanden statt 7
Vorstandssitzungen 1
Brände bei der sich die Wehr beteiligte 3
Übungen 2
Außerdem die Übung der Löschgemeinschaft in Weißagk
Inspizierungen (durch Branddirektor Schüler (oder Schüller) 1
Der Gerätebestand
Eine Handdruckspritze
Eine Steigleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Die verfügbaren Schlauchlängen ca. 75m
Davon defekt 2 Längen
Saugerlängen 6m
Davon defekt 2m
Als Neuanschaffungen sind 2 neue Schlauchlängen von der Sozität an den Gemeindevorsteher übergeben worden.
Außerdem sind durch die Sozität 3 alte Helme gegen neue ausgetauscht worden.
Die Jahreshauptversammlung der Wehr für das Jahr 1932 fand am 16 Januar abends 8 uhr im Vereinslokale statt. Als P.1 der Tagesordnung ist Bericht der Kassenprüfungskommission. Kam. E. Käse bekundet, das die Kasse in guter Ordnung ist. P.2 lautet Kassenbericht der Kassierer. P.3 Jahresbericht des Schriftführers, beide Berichte wurden vorgelesen, es hat niemand etwas dagegen einzuwenden. Zu P.4 Wahl des gesamten Vorstandes wird der Antrag gestellt, den gesamten Vorstand durch Akklamation wiederzuwählen. Die Versammlung beschließt antragsgemäß. Es kommt jetzt noch P.5 Beschlussfassung über ein abzuhaltendes Stiftungsfest. Die Versammlung beschließt dieses in Gestalt eines Essens zu feiern. Eisbein oder Pökelkamm je nach Wunsch. Die Portion eine Mark. Aus der Kasse 40,16 zum Getränk. Vorher soll eine Liste zirkulieren, zwecks Einzahlung der gewünschten Portionen. Wo 2 Partner mitkommen sollen 2 Mark eingezahlt werden, wo nur 1 Portion teilnimmt auch nur eine Mark eingezahlt werden. Die Musik der späteren Zeit entsprechend hat sich umsonst zu stellen erboten. Der Pächter der Malxe(...) (...) nebst Sohn und Herr Walter Simmon.

In der Vorstandssitzung die der 1. Vierteljahrsversammlung vorausging wurde als neues Mitglied einstimmig aufgenommen Otto Hampel.

Die darauf folgende 1. Vierteljahrsversammlung war auf Sonnabend den 27. Februar abends 8Uhr einberufen. Tagesordnung P.1 Steuerzahlung pro 1 Vierteljahr –32, Dazu wird zunächst der Antrag gestellt, dem schwer erkrankten Oberführer Reinhold Apel die Steuer bis auf weiteres zu erlassen. Es wird antragsgemäß beschlossen. Von den anderen Anwesenden wird pro Mitglied 1 Mark Steuer bezahlt. Zu p.2 Aufnahme neuer Mitglieder wird als neues Mitglied eingeführt und durch Handschlag verpflichtet Otto Hampel und zwar als aktives Mitglied. Jetzt folgt P.3 Abrufung vom Stiftungsfest. Dazu ist zu erwähnen, dass die eingeladenen Bierverlagerer (?) Goller und Jordan vom Görlitzer Bierverlag auf unsere Einladung zum Stiftungsfest nicht reagiert haben. Alle anderen Eingeladenen haben angenommen. Zum Getränk beigesteuert Otto (...) und Otto Hampel je 3 Mark. Paul Herdlitschke 2 Mark, Willi Rain (?) 1 Ltr. Original Kognak, Fritz Frenzke 1 Ltr. Korn, Fleischermeister Straka (oder er) 10 Mark, Frau Vereinswirt Pfitzmann 5 Potsdamer (in der jetzigen Versammlung), Bäcker Bräuer Forst hatte Pfannkuchen gebackt. Jedes anwesende Mitglied musste 1 Mark nachzahlen. Nachdem sind noch Vereinsangelegenheiten. Es soll von jetzt ab zu allen Vierteljahresversammlungen in Uniform erschienen werden. Ferner wird beschlossen, wer die Vierteljahresversammlung nicht besucht auf und seine Steuer nicht da ist, zahlt 0,25 Mark Strafe. Die Strafe für Fehlen bei Übungen soll auf 0,50 Mark ermäßigt werden und beim Fehlen bei einem Brand soll sie 1 Mark betragen.

Am 3. Pfingstfeiertag (17.Mai) fand die diesjährige Übung statt. Anwesend waren 21 Mitglieder. Die Übung begann 5 Uhr Nachmittag. Das Kommando führte der 2. Oberführer Fr. Nuglisch, da der 1. Oberführer R. Apel noch sehr krank ist.

Anschließend fand die fällige Vierteljahresversammlung statt. P.1 Steuerzahlung. Von den Kameraden wird die übliche Steuer 1 Mark pro Mitglied bezahlt. Zu dem am 22. Mai in Gr. Särchen stattfindenen Kreisverbandstag wird der Ehren- Oberführer H. Krüger hinfahren. Er erhält als Fahrgeld 4 Mark gleich ausgezahlt. Nachdem wird noch im Garten des Vereinslokals das bei der Übung übliche Viertel getrunken.

Die 3. Vierteljahresversammlung der wehr fand am Sonnabend den 13. August abends 8.30 Uhr im Vereinslokale statt. P.1 der Tagesordnung lautet Steuerzahlung. Die Steuer wird von den Anwesenden 13 Mitgliedern bezahlt. P.2 ist Berichte von den Verbandstagungen in Gr. Särchen und in Sorau. Von den erstattete Ehren- Oberführer H. Krüger, Von dem zweiten in Sorau Gemeindevorsteher P. Dubrau. Zu p.3 Vereinsangelegenheiten hat niemand etwas erwähnenswertes vorzubringen.

Die 4. und letzte Vierteljahresversammlung fand am Sonnabend den 19. November 1932 abends 8 Uhr im Vereinslokale statt. Anwesend waren 13 Mitglieder. P.1 der Tagesordnung war Steuerzahlung. Die Steuer wurden bezahlt. P.2 lautet: Vorlesung eingegangener Briefe. Zu erwähnen ist das Schreiben vom Provinzial Verband, dass auf jedem Gerät 2 vollständige Steigerausrüstungen mitgeführt werden müssen. Außerdem ist ein Feuerwehrkalender zur Ansicht eingetroffen. Ferner findet am Sonntag den 27. November 1932 punkt 9 Uhr in Eulo bei Laurischk (?) eine Tagung des Inspizierungsbezirks Sorau- West statt. Woran sich möglichst welche aus der Wehr beteiligen möchten. P.3 Einführung eines neuen Mitgliedes. Als aktives neues Mitglied wird unser Vereinswirt Herr Fritz Frenzke eingeführt und durch den stellvertretenden Oberführer F. Nuglisch verpflichtet. Hierauf wurde die Versammlung geschlossen
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1933
Jahresbericht für das Jahr 1932
Am Schluss des Jahres betrug die
Gesamtmitgliederzahl 26
Davon passiv 1
Neuaufgenommene Mitglieder 2 (Otto Hampel, Fritz Frenzke)
Ausgeschiedene Mitglieder 4 (Erich Dubrau, Willi Dubrau, Bernhard Apel, Max Apel)
Versammlungen der Wehr 5
Vorstandssitzungen 1
Brände bei der die Wehr Hilfe leistete –
Alarmierungen
Inspizierungen
Übungen
Der Gerätebestand der Wehr
Eine Handdruckspritze
Eine Steigerleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Die verfügbare Druckschlauchlänge ca. 89m
Brauchbare Saugleitungen 4m
Und 2m defekt (unbrauchbar)
Geräte oder Ausrüstungsneuausstattungen: ein neuer Steigergurt von der Sozität gestiftet

Die Jahreshauptversammlung der Wehr für das Jahr 1933 fand am 14. Januar 1933 beginnend abends 8 Uhr statt. Es waren anwesend 22 Mitglieder. Auf der Tagesordnung steht als P.1 Bericht der Kassenprüfungskommission. Kam. Erich Käse bekundet, das er die Kasse geprüft und in Ordnung gefunden habe, worauf die Versammlung den Kassierer durch Zeichen von den Plätzen dankt. Darauf folgt P.2 Kassenbericht des Kassierers P. Schreiber und P.3 Jahresbericht des Schriftführers Willi Dubrau. Beide Berichte wurden von der Versammlung gutgeheißen. Jetzt folgt P.4 Wahl des gesamten Vorstandes, bzw. Neuwahl eines Steigers (oder Steigerführers) und des 2. Schriftführers. Zu diesem Punkt stellt Kam. Gemeindevorsteher P. Dubrau den Antrag den bisherigen 1.Oberführer R. Apel wegen langer Krankheit zum Ehrenoberführer zu ernennen, während der bisherige 2. Oberführer das Kommando der Wehr bis nächstes Jahr weiterführt. Weiter stellt derselbe Kam. Den Antrag den übrigen Vorstand durch Handzeichen wiederzuwählen und die Versammlung beschließt demgemäß. Als 2. Schriftführer wird Kam. Otto Hampel durch Handdraufgabe gewählt und als Steiger Kam. Rich (-ard) Dubrau. P.5 lautet Beschlussfassung über ein abzuhaltendes Stiftungsfest. Die Versammlung beschließt derselben zu feiern, wie im vorigen Jahr und zwar am 11. Februar anfang abends 7 Uhr. Kam. Schreiber wird wieder eine Liste aufstellen. Zum Einzählen der Fleischportionen. Die Portion soll 1 Mark kosten. Pökelkamm oder Eisbein. 40,16 Mark aus der Kasse. Der nächste Punkt ist Bezahlung rückständiger Strafen und Vergnügungsgelder. Als Geburtstagsgelder werden 50 Pfg. pro Mitglied eingezahlt. Auch wurden die Vergnügungsgelder von den Betroffenen bezahlt. P.6 lautet Vereinsangelegenheiten. Dabei wird die Polizeiordnung des Herrn Landrats vom 13. Mai 1931 den Mitglieder vorgelesen. Darauf wird die Versammlung geschlossen.
Vor der Versammlung hatte eine kurze Vorstandssitzung stattgefunden.

Die erste Vierteljahresversammlung der Wehr für 1933 fand am 18. Februar abends 8 Uhr statt. Erschienen waren 18 Mitglieder. Der erste Punkt ist Steuerzahlung. Die Steuer wird von den Kameraden bezahlt. P.2 ist Rechnungslegung vom letzten Stiftungsfest. Die Einnahmen 101 RM. Die Ausgaben 131,10 RM. Zur Senkung des Defizits zahlt pro Mitglied 1,16 nach und der dann noch fehlende Betrag könnte aus der Kasse. Zu P.3 Vereinsangelegenheiten ist nichts zu erwähnen.

Am 2. Ostertage den 17. April nachmittags 5 Uhr hielt die Wehr eine Versammlung ab. Anwesend waren 12 Mitglieder. Zunächst verlass der 2. Oberführer eine Einladung zu einer Verbandsprüfung (?) am 3. Ostertage in Sacro bei Bräuer, betreffend der gemeinsamen Löschübung am 3. Pfingstage. Die Wehr stellt sich dieser Übung gegenüber auf einen ablehnenden Standpunkt. Der Oberführer soll sich dementsprechend in Sacro aussprechen. Zu P.2 wird vom Reichsfeuerwehrverband angesagt in diesem Jahr wieder einen Feuerschutztag abzuhalten und zwar am Sonntag den 7. Mai. Früh Kirchgang der Wehr und anschließend eine kurze Übung. (Außerdem findet Aufklärung der Schuljugend durch den Lehrer). Antreten der Wehr im Vereinslokale. Die Zeit wird durch Zirkulation bekannt gegeben. Weiter ist eine Einladung zum Kreisverbandstage in Schönewalde (?) eingetroffen und zwar zum 14. Mai. Ehrenoberführer H. Krüger erklärt sich bereit dorthin zu fahren und erhält dazu aus der Vereinskasse 4 RM. Zum Schluss wird noch der Kassenbericht des Kreisverbandes vorgelesen.
W. Dubrau Schriftführer

Am 29. April früh 7 Uhr wurde die Wehr zu einer Übung alarmiert.

Die Freiwillige Feuerwehr Mulknitz hielt die 2. Vierteljahresversammlung am Sonnabend den 20. Mai abends 9 Uhr im Vereinslokale statt. Erschienen waren 19 Mitglieder. Der erste Punkt war Steuerzahlung. Die Steuer wurde bezahlt. P.2 ist Bericht des Ehrenoberführers Krüger vom Kreisverbandstage in Schönewalde vom 13 und 14 Mai, der Bericht wird zur Kenntnis genommen. Als P.3 sind Vereinsangelegenheiten. Es soll ein Antrag an die Sozität gestellt werden, einen Feuerlöschbrunnen zu bauen.

Sonnabend den 13. August fand die 3. Vierteljahresversammlung statt. P.1 ist Steuerzahlung. Die Steuer wird von den 13 Anwesenden bezahlt. P.2 ist Verschiedenes. Dabei wird über die mangelhafte Alarmierung im westlichen Dorfteil gesprochen und Abhilfe verlangt.

Die letzte Vierteljahresversammlung der Wehr 1933 fand am Sonnabend den 11. November abends 8 Uhr im Vereinslokale statt. P.1 ist Steuerzahlung. Die Steuer wird bezahlt. P.2 ist Kenntnisnahme der Wehr von den aus Sorau vom neuen Kreisbrandmeister Herrn Otto eingegangenen Schriftstücks. Ein Vordruck wird ausgefüllt und soll sofort zurück gesandt werden. Ein Antrag, geschlossen zur Bestattungshilfe beizutreten wird abgelehnt. Zur nächsten Vierteljahresversammlung soll auf die Tagesordnung kommen, ein Antrag die Steuer ab 1. Januar 1934 auf 0,75 RM zu ermäßigen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1934
Jahresbericht für das Jahr 1933
Am Schluss dieses Jahres betrug die
Gesamtmitgliederzahl 25
Davon passiv 3
Neu Aufgenommen –
Ausgetreten 1 (Georg Geigk)
Versammlungen der Wehr fanden statt 6
Vorstandssitzungen 1
Brände beim denen die Wehr Hilfe leistete –
Alarmierungen 1
Übungen 2
Inspizierungen –
Der Gerätebestand der Wehr
Eine Handdruckspritze
Eine tragbare Kleinhanddruckspritze
Eine Steigerleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Verfügbare Druckschlauchlängen ca. 80m
Brauchbare Saugerlängen ca. 4m
Und 2m defekte Saugerlängen
Neuausstattungen an Geräten oder Ausrüstungsgegenständen –

Die Generalversammlung der Wehr für das Jahr 1934 fand am Dienstag den 2. Januar abends 7.30Uhr statt. Erschienen waren 20 Mitglieder. Zunächst wurde der Jahresbericht des Schriftführers und darauf der Kassenbericht der Kassierer vorgelesen. Beiden Kameraden dankt die Versammlung für ihre Mühe durch Erheben von den Plätzen. Es wird dann beschlossen, eine Sparkasseneinlage von 21 RM in der Sparkasse zu belassen., der andere Kassenbestand wird zur Senkung von Unkosten biem 25 jährigen Bestehen vereinnahmt, welches nur unter den Kameraden gefeiert wird. Weiter wird betreffend Fests des 25 jährigen Bestehens beschlossen, dasselbe am 13 Januar zu feiern. Das Musikkomitee soll sich um Musik kümmern von 7 bis 2 Uhr und zwar 5 Mann. Antreten der Wehr um 7 Uhr am Spritzenhause zum Marsch mit Musik. Um 8Uhr Tafel mit Damen. Pökelkamm in Portion von Frl. Reger. Um 12 Uhr Kaffeetafel mit Pfannkuchen. Die alljährliche Wahl des Vorstandes wird zurück gestellt bis zum Eingang der neuen Verfügungen. Die Steuer bleibt in gleicher Höhe und zwar vierteljährlich 1 RM.

Die erste Vierteljahresversammlung der Wehr für 1934 war auf Sonnabend den 27. Januar abends 7.30Uhr einberufen. Die Tagesordnung umfasst folgende Punkte. P.1 Steuerzahlungen, P.2 Abrufung vom 25 jährigen Bestehen, P.3 Überreichung der Ehrenlitzen nebst Urkunden für 25 jährige Dienstzeit. P.4 Verschiedenes. Zu P.1 wird die Steuer bezahlt. Zu P.2 zahlt jedes teilgenommenes Mitglied 1 RM nach. Zu P.3 Überreicht der derzeitige Landgemeindeschulze Max Geigk die vom Provinzialverband eingegegangenen Litzen und Urkunden an 13 Kameraden. Zu P.4 ist nicht von Bedeutung.

Eine Übung der Wehr fand am 15. April statt. Die 2. Übung in diesem Jahr fand am 13. Mai statt. Dazu erschien der Wehrführer Richard Hönke Naundorf und der Amtssportführer Schulze Sacro. Im Verlaufe der Übung ernannte der Wehrführer zum neuen Löschzugführer Kamerad Gastwirt Fritz Frenzke und zum Stellvertreter Walter Noack.

Am 3. Pfingstfeiertag fand wieder eine gemeinsame Übung der Wehr des Amtsbezirks Bohrau Sitz Sacro in Sacro statt. Den Spritzenführer stellt Paul Britze. Erschienen waren leider nur 10 Mitglieder.

Die 2. Vierteljahresversammlung für 1934 war auf Sonnabend den 2 Juni abends 9 Uhr einberufen. Erschienen waren 17 Mitglieder. Die Tagesordnung umfasst 5 Punkte. P.1 Steuerzahlung, P.2 Aufnahme neuer Mitglieder und Strafen, P.3 Bericht über den Kreisverbandstag in Eulo. P.4 Ernennung der Oberfeuerwehrmänner, des Schriftführers und des Kassierers, P.5 ist Verschiedenes. Zu P.1 wir ddie Steuer bezahlt. P.2 melden sich neu zur Wehr an 1. Max Worreschk, 2. Richard (?) Rogosky. (..) zahlen kein Eintrittsgeld nur die fällige Steuer. Zu P.3 erstattet Kam. Nuglisch den Bericht zum Kreisverbandstag. Zu P.4 werden durch den Löschzugführer Fr. Frnezke ernannt: zu Oberfeuerwehrmännern Paul Britze und Paul Dubrau, zum Kassierer Otto Hampel, zum Schriftführer Willi Dubrau. Jetzt folt noch P.5 Verschiedenes. Dazu wird ncihts erwähnenswertes vorgebracht.

Am Sonntag den 10. Juni fand die vom Wehrführer angeordnete Übung statt.

Am Sonnabend den 7. Juli abends 9 Uhr hatte der Löschzugführer eine außerordentliche Versammlung einberufen, da eine wichtige Mitteilung vom Kreisfeuerwehrführer eingegangen sind. Außerdem wurden die Mitgliedsbücher ausgefüllt und unterschrieben. Auch die Strafen von der letzten Übung eingezogen.. Zum Schluss macht der Löschzugführer bekannt, dass an sämtlichen Uniformen die Kragen geändert und mit den vergeschriebenen Spiegeln versehen werden müssen.

Die Fr. Feuerwehr Löschzug Mulknitz hier ihre 3. Vierteljahresversammlung am Sonnabend den 25. August im Vereinslokale ab. Erschienen sind 13 Mitglieder. Als P.1 ist Steuerzahlungen sie wird bezahlt. P.2 ist Ernennung eines Oberfeuerwehrmannes an Stelle des wegen Dienstuntauglichkeit ausgeschiedenen Paul Dubrau. Der Löschzugführer ernennt Willi Dubrau an dessen Stelle. P.3 ist Verschiedenes. Dazu teilt der Löschzugführer mit, dass ab 16. September ein Feuerschutz(..) stattfindet. Auch wird die Schrift „Feuerschutz“ unter den kameraden verteilt gegen Zahlung von 20 Pfg. Zum Schluss macht der Löschzugführer noch darauf aufmerksam, dass zu den Versammlungen in Uniform zu erscheinen ist.

Eine Versammlung des Löschzuges Mulknitz fand am 6. September abends 8 Uhr imm Vereinslokale statt. Der Löschzugführer eröffnet die Versammlung um 8.15 Uhr. Erschienen sind 18 Mitglieder. Auf der Tagesordnung steht. Verlesen verschiedener Schriftstücke: insbesondere die Feuerschutz (..) betreffend. Dazu nimmt auch der Wehrführer Hönke der anlässlich einer Führertagung anwesend ist das Wort. 1. Soll am Dienstag 18.9. die sogenannte Brandschau durchgeführt werden. 2. soll eine Übung an einem beliebigen Tage der Feuerschutzwehr stattfinden. 3. findet am Sonntag den 23. September die Abschlussübung der Wehr in Mulknitz statt. Beginnend um 2.30Uhr nachmittags. Weiter wird ein Schriftstück verlesen, betreffend den Austritt der Feuerwehrmänner und Führer, die gleichzeitig einer SA Formation angehörig sie sollen möglichst dort austreten und Feuerwehrmänner bleiben, da im anderen Falle der Dienst bei der Wehr erheblich leidet. (...) wird zur Kenntnis gebracht, dass am 13. Oktober in Sacro die Jahresabschlussversammlung stattfindet. Dort findet ein interessanter Filmvortrag statt.

Am Sonnabend den 17. November hielt die Fr Feuerwehr Löschzug Mulknitz die fällige Vierteljahresversammlung ab. Erschienen waren 18 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen P.1 Steuerzahlung pro 4. Vierteljahr P.2 Verschiedenes.
Zu P.1 wir die Steuer bezahlt.
Zu P.2 gibt der Löschzugführer den Dienstplan für das Winterhalbjahr bekannt. Und zwar findet Diesnt statt von 8-10Uhr abends am 17.11, 15.11, 19.1, 16.2, 16.3. Außerdem werden die neuen Grußbestimmungen vorgelesen und die Truppeinteilung bekannt gegeben. Da Paul Britze seine Ernennung zum Oberfeuerwehrmann zurück gegeben hat ernennt der Löschzugführer Max Klaue an dessen Stelle. Bis zum 1.12. muss die Besetzung des Löschzuges in doppelter Ausfertigung an den Wehrführer abgegeben werden. Hierauf wird die Versammlung mit einem dreifachen Sieg Heil auf den Führer geschlossen
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1935
Jahresbericht für das Jahr 1934
Am Schluss des Jahres 1934 betrug die
Gesamtmitgliederzahl des Löschzuges Mulknitz 29
Davon aktiv 22
In der Alterabteilung 7
Neu aufgenommene Mitglieder 5 (M.Worreschk, R. Rogosky, E. Rogosky, W. Simmann, M.Freitag
Ausgeschiedene Mitglieder. –
Versammlungen fanden statt 7
Übungen 6
Uns außerdem die gemeinsame Übung der ganzen Wehr des Amtsbezirkes Bohrau am Pfingstfeiertag in Sacro und die Abschlussübung am 23. September in Mulknitz
Am 13. Januar feierte der Löschzug das Fest des 25 jährigen Bestehens.
Der Gerätebestand des Löschzuges
Eine Handdruckspritze
Eine tragbare Kleinspritze
Eine Steigerleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Verfügbare Druckschlauchlängen ca. 80m
Brauchbare Saugerlängen ca. 4m
Und 2m defekte Saugerlängen
Neuausstattungen an Geräten oder Ausrüstungsstücken: die Schulterstücken nebst Spiegeln für die Mitglieder

Die Generalversammlung (der Wehr Mulknitz) jetzt Löschzug 5 der Wehr des Amtsbezirks Bohrau für das Jahr 1935 fand am Sonnabend den 5 Januar abends 8 Uhr bei Frenzke statt. Erschienen waren 23 Mitglieder. Nachdem der Löschzugführer die Versammlung eröffnet hatte, wünschte er den Kameraden ein gesundes und frohes neues Jahr. Zunächst gab er ein Schrieben vom Provinzialverband bekannt, worauf jeder Kamerad 0,50M zur Winterhilfe opfern soll. Dieses wird sogleich eingezogen. P.2 ist Bericht der Kassenprüfungskommission J. Pfitzmann und E. Käse. Diese bekunden, dass die Kasse in Ordnung ist. P.3 lautet: Kassenbericht der Kassierer, derselbe wird vom Kassierer Hampel vorgelesen und die Versammlung dankt ihm durch Erheben von den Plätzen für seine Mühewaltung. Darauf folt P.4 Jahresbericht des Schriftführers auch dieser wird vom Schriftführer Willi Dubrau vorgelesen. Jetzt verließt der Löschzugführer noch ein Schreiben vom Kreiswehrverbande, betreffend dem neuen Dienstplan, bzw. der Neufassung des Alten und zwar findet dieses statt: jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat 3 Stunden. Am 2. Februar findet ein Schulungsabend für die Löschzüge Bohrau, Nauandorf und Mulknitz in Bohrau statt. Außerdem muss an Woyck Bohrau von sämtlichen aktiven Feuerwehrmitgliedern Geburtstag und Eintritt in die Wehr gemeldet werden, aber ohne die Anwärter. Als P.5 ist dann noch Beschlussfassung über ein abzuhaltendes Stiftungsfest. Durch Stimmenabgabe wird beschlossen, das selbe am 19 Januar zu feiern. Jedoch der Zeit entsprechend ohne Ehren. Aus der Kasse sollen dazu 50M genommen werden. Musik 2 Mann. Anfang 8Uhr, eingeladen durch Postkarte sollen werden: der Wehrführer R. Hönke, der Amtsvorsteher und die Jäger von Mulknitz. Darauf wird die versammlung mit einem dreifachen Sieg Heil auf den Führer geschlossen und ein Fässchen angestochen.

Der Löschzug Mulknitz hielt am Mittwoch den 20. Februar abends 8Uhr seine 1. Vierteljahresversammlung im Vereinslokale ab. Auf der Tagesordnung standen P.1 Steuerzahlung, P.2 Auswertung des Stiftungsfests, P.3 Verschiedenes. Zu P.1 werden die Steuer bezahlt. Zu P.2 betrugen die Ausgaben 93,50, die Einnahmen 64,-, bleiben noch aufzubringen 29,80. Es wird beschlossen, pro Mitglied 1,20 nachzuzahlen, diese werden auch gezahlt, außer von Britze, dessen 1,20 bleiben noch offen stehen bis die Streitfrage mit W. Noack geklärt ist. Zu P.3 gibt der Löschzugführer bekannt, dass Sonnabend den 23.2. abends 8Uhr Übung stattfinden. Darauf wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Am 15. Mai vormittags 10,10Uhr wurde der Löschzug alarmiert. Ein großes 3 motoriges Flugzeug war auf dem Weißagker Berge brennend abgestürzt und zum Teil explodiert. Die 3 Mann Besatzung wurden nur noch als verbrannte und verstümmelte Leichen aufgefunden.

Am 18. Mai hielt der Löschzug Mulknitz seine fällige Vierteljahresversammlung ab. Ehe zur Tagesordnung übergegangen wurde, gedachte der Löschzugführer dem verstorbenen Kameraden August Käse und die Versammelten erhoben sich zu Ehren des Verstorbenen von ihren Plätzen. Als P.1 der Tagesordnung ist Steuerzahlung pro 2. Vierteljahr ´35, die Steuer wurde bezahlt. P.2 ist Einzahlung der Beiträge zur Sterbekasse, auch diese wurden bezahlt. Es folgt P.3 Abrufungen von der Beerdigung, 31,50RM sind Auslagen. Es wird durch Abstimmung beschlossen, das jedes Mitglied 1RM zu den Auslagen zahlen soll, aber erst bei der nächsten Versammlung. Zum Schluss folgt noch P.4 Verschiedenes. Es kommt zur Aussprache über das sogenannte Spritzenholz, M. Klaue stellt den Antrag, das Holz den beiden Führern als Anerkennung für die Auslagen zukommen zu lassen. In geheimer Abstimmung beschlossen. Die Versammlung dem Antrag entsprechend. Von der letzten Versammlung stehen 1,20RM Nachzahlung vom Stiftungsfest vom Kam. Britze offen, dieser weigert sich die Nachzahlung zu leisten und der Löschzugführer sieht sich daher genötigt, die Sache dem Wehrführer zu melden. Hierauf wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Der Halblöschzug Mulknitz der Fr. Feuerwehr hielt am 24.8. die fällige Vierteljahresversammlung ab. Erschienen sind 15 Mitglieder. P.1 der Tagesordnung ist Aufnahme eines neuen Mitgliedes Richard Unger hat sich angemeldet und wird vom Löschzugführer Frenzke durch Handschlag in Pflicht genommen. P.2 ist Steuerzahlung, die Steuer wird von den Erschienenden bezahlt. Auch etliche Strafgelder werden eingezogen. Dann ist noch P.3 Verschiedenes. Über die Auslagen bei der Beerdingung von Kam. August Käse 31,50RM wird beschlossen, diese aus der Kasse zu zahlen. Ferner wird die 10. Umlage zur Sterbekasse eingezogen und darauf die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Sonnabend den 26. Oktober 35 fand in Frenzkes Saal ein Rekruten Abschiedskränzchen für Kam. Albert Dubrau statt. Dieser wird am 1. November nach Guben zur in diesem Jahr (16.3.) vom Führer geschaffenen Reichswehr eingezogen. In Anwesenheit des Wehrführers R. Hönke Naundorf nahm das Kränzchen einen schönen Verlauf.

Die 4. Vierteljahresversammlung des Halblöschzuges 5 (Mulknitz) der Wehr des Amtsbezirkes Bohrau fand am 16. November abends 8Uhr bei Frenzke statt. Erschienen waren 17 Mitglieder. P.1 der Tagesordnung ist: Steuerzahlung die übliche Steuer von 1RM wurde von den Anwesenden bezahlt. P.2 ist: Auswertung vom Vergnügen. Die Einnahmen 34,50RM, die Ausgaben 63,65RM bleibt Fehlbetrag 29,15RM. Dieser wird aus der Kasse gedeckt. P.3 ist Verschiedenes. Der Dienstplan für das Winterhalbjahr wird vom Löschzugführer bekannt gegeben. Auch soll die Stammrolle ergänzt werden. Hierauf wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1936
Jahresbericht für das Jahr 1935
Am Schluss des Jahres 1935 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 29
Davon aktive Mitglieder 19
Zum Heeresdienst und Arbeitsdienst eingezogen 2
In der Altergruppe 8
Neu aufgenommene Mitglieder 1 (Richard Unger)
Ausgeschiedene Mitglieder 1 (August Käse) (tot)
Versammlungen fanden statt 5 (nur 2 Generalversammlungen der Wehr)
Vorstandssitzungen 2
(Übungen) Dienst 14 (nur 2 Übungen der ganzen Wehr)
Alarmierungen 1
Alarmierungen bei Bränden 1 (bei dem Flugzeugunglück auf dem Weißagker Berg)
Inspizierungen 2 (einmal durch den Wehrführer Hönke und dann in Eulo durch Landesbranddirektor Gädicke Berlin)
Ferner Begrüßung des Oberpräsidenten, Gauleiter Kühn bei Dubrau (oder Sorau?)
Der Gerätebestand ist folgender
Eine Handdruckspritze
Eine tragbare Kübelspritze
Eine Steigerleiter
Ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Verfügbare Druckschlauchlängen ca. 80m
Brauchbare Sugerlängen ca. 4m
Und 2m defekte Saugerlängen
Neuausstattungen: ein Stahlhelm

Die Generalversammlung des Halblöschzuges Mulknitz für das Jahr 1936 fand am 1. Februar statt. Erschienen waren 21 Mitglieder. Nachdem der Halblöschzugführer F. Frenzke die Versammlung eröffnet und den Kam. Ein gesundes neues Jahr gewünscht hatte, gedachte er dem gestorbenen Kam. August Käse und ging dann zur Tagesordnung über. Der erste Punkt lautet: Bericht der Kassenprüfungskommission Kam. E. Käse bekundet die Kasse in bester Ordnung gefunden zu haben. P.2 ist Bericht der Kassierer und P.3 Bericht des Schriftführers. Beide Jahresberichte wurden vorgelesen und von der Versammlung gutgeheißen, bis auf das Verzeichnis der Ausrüstungsstücke. P.4 ist Bezahlung rückständiger Strafen und Steuern auch diese werden wortlos beglichen. P.5 lautet Einziehung der 11. Umlage der Sterbekasse. Diese wird ebenfalls bezahlt. Jetzt kommt noch p.6 Verschiedenes. Dazu werden vom Löschzugführer verschiedene Schriftstücke vorgelesen. Weiterhin gibt er bekannt, dass von jetzt ab nur schriftliche Entschuldigungen bei Fehlen vom Dienst berücksichtigt werden. Am Mittqwoch den 5. Februar abends 7Uhr Abfahrt zum Luftschutzvortrag nach Eulo zu Lauschütz (?), dann ist noch zum 24. Mai eine Einladung zur Einweihung des neuen Spritzenhauses in Sacro eingelaufen. Nach dieser Bekanntgabe wurde die Generalversammlung mit einem dreifachen Sieg Heil geschlossen.

Am 22. Februar fand die 1. Vierteljahresversammlung im Vereinslokale statt. P.1 ist Steuerzahlung diese wird bezahlt und abends die Strafgelder vom letzten Dienst (Luftschutzvortrag) 5.2.36 Zu P.2 Verschiedenes wird zunächst ein Schreiben des Kreiswehrführers vorgelesen betreffend einer freiwilligen Spende für Bauten in der Feuerwehrstube Bahrensdorf (?). Da Bedenken laut werden, will der Löschzugführer mit dem Wehrführer Rücksprache nehmen. Dann soll eine Liste aufgestellt werden für die Spenden der Kameraden für das Winterdienst(...), welches am 21. und 22. März von der Polizei unnd Feuerwehr eingesammelt wird. Auch sollen in jedem Halblöschzuge 3 und in jedem Löschzug 4 Feuerwehrzeitungen gehalten werden. Hierauf wird die Versammlung geschlossen.

Die 2. Vierteljahresversammlung fand am 16. Mai statt. P.1 ist Steuerzahlung, diese wird von den anwesenden 16 Mitgliedern bezahlt. P.2 ist Bezahlung der verwirkten Strafen auch diese werden bezahlt. Dann ist P.3 Verschiedenes Darunter wird eine Einladung zur Geräteschauvorführung am 24 Mai in Sacro vorgeladen, worauf die Versammlung geschlossen wurde.

Die 3. Vierteljahresversammlung war auf den 15. August abends 9Uhr einberufen. Auf der Tagesordnung standen: Steuerzahlung, Strafeneinziehung und Bezahlung der Sterbekasse. Alle 3 Punkte werden erledigt und von den Anwesenden bezahlt. Unter Verschiedenes verließt der Löschzugführer mehrere Rundschreiben des Kreiswehrführers Hoch, betreffend Verhaltensmaßregeln bei Großfeuern und anderen Katastrophen, Hierauf wird die Versammlung wie üblich geschlossen.

Am Dienstag den 17. November abends kurz vor 9Uhr wurde der Löschzug alarmiert. Kreiswehrführer Koch Döbern und Amtswehrführer Hönke Naundorf hatten unter der Parole „Großfeuer in Briesnigk“ die Löschzüge Briesnigk, Eulo und Mulknitz, sowie Weißagk ohne Geräte alarmiert. Als Brandobjekt war das Wohnhaus des Briesnigkers Löschzugführers angenommen. Mit 4 Strahlrohren davon 2 aus der (...) wurde der angenommene Brand bekämpft, worauf die Geräte wieder eingeladen wurden und die Mannschaften ins Gasthaus L(...) zur Kritik einfanden.

Die 4. Vierteljahresversammlung fand am 28. November abends 8,30Uhr statt. Tagesordnung: Steuerzahlung, Strafen, Sterbekasse und Verschiedenes. Steuer, Strafen und Sterbekasse wurden bezahlt. Unter Verschiedenes wurde vom Halblöschzugführer Frenzke ein Rundschreiben über Feuerlöschbrunnen vorgelesen. Außerdem wurde mitgeteilt, das sämtliche Ehrenlitzen von den Ärmeln verschwinden müssen. Hierauf wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1937
Jahresbericht für das Jahr 1936
Am Schlusse des Jahres 1936 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 28
Davon aktive Mitglieder 17
Zum Heeres- und Arbeitsdienst eingezogen 3
In den Altersgruppen 8
Neu eingetretene oder ausgetretene Mitglieder keine
Versammlungen fanden statt 5
Vorstandssitzungen 1
Dienst innerhalb des Löschzuges 14 (von innerhalb der Wehr 2)
Wehrversammlungen 2
Alarmierungen 1
Alarmierungen bei Bränden –
Inspizierungen 1 der Gerätebestand ist folgender:
Eine Handdruckspritze dazu ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine tragbare Kübelspritze
Eine Laterne mit Halter
Eine Steigerleiter
Verfügbare Druckschlauchlängen ca. 80m
Brauchbare Saugerlängen ca. 4m
Neuanschaffungen: eine Saugerlänge

Die Generalversammlung des Löschzuges Mulknitz war auf Sonnabend den 16. Januar abends 8Uhr einberufen. Erschienen waren 13 Kameraden. Löschzugführer Fritz Frenzke eröffnete die Versammlung, wünschte den Kameraden ein frohes und gesundes neues Jahr und ermahnte die Kameraden alle Kräfte einzusetzen zum Wohle des Vaterlandes. Nachdem ging er zur Tagesordnung über. P.1 lautet: Bericht der Kassenprüfungskommission Kam. Erich Käse und Artur Pfitzmann erklären die Kasse in bester Ordnung befunden zu haben. Es folgt P.2 Bericht des Schriftführers Willi Dubrau und P.3 Bericht der Kassierer Otto Hampel, beide Berichte werden vorgelesen und von der Versammlung gut geheißen. Die Versammlung dankt Schriftführer sowie Kassierer für ihre Mühen durch Erheben von den Plätzen. P.4 lautet: Aufnahme eines neuen Mitgliedes, dieser Willi Forth wird vom Löschzugführer durch Handschlag aufgenommen. Es folgt jetzt P.5 Beschlussfassung über Abhaltung einer Stiftungsfeier. Die Abstimmung ergibt, das ein solches stattfinden soll und zwar am 13. Februar. Musik 2 Mann, Anfang 8Uhr. Aus der Kasse werden 40M genommen, Vergnügungsbeitrag pro Mitglied 1RM. Eingeladen soll werden 1. der Wachmeister, 2. der Wehrführer, 3. der Amtsvorsteher. Erich Käse und P. Nuglisch sollen den Saal ausschmücken. Als letzter Punkt ist noch Verschiedenes, der Löschzugführer gibt mehrere Schreiben bekannt, betreffend dem Tag der Polizei und Feuerlöschpolizei, sowie über das Opferbuch der Kurmark. Vor der Versammlung hat eine Vorstandssitzung stattgefunden. Um 10Uhr wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Die erste Vierteljahresversammlung des Löschzuges fand am 21. Februar statt. Steuerzahlung und Auswertung vom Stiftungsfest standen auf der Tagesordnung und wurden erledigt.

Die 2. Vierteljahresversammlung fand statt, am 22. Mai. Erschienen waren 10 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen: Steuerzahlung und Einzahlung der Strafgelder, sowie Verschiedenes. Steuer und Strafen wurden von den Anwesenden bezahlt und darauf die Versammlung in dem Führergruß geschlossen.
Am 18. Mai, dritter Pfingsttag fand eine Übung der gesamten Amtswehr auf der (...) bei Naundorf statt. Anschließend ein Brandangriff in der Mitte der Gastwirtschaft. Zum Schluss Kritik im Garten der Gastwirtschaft.

Die dritte Vierteljahresversammlung fand statt am 22. August. Tagesordnung: Steuer, Strafen, Verschiedenes. Zur Vorbereitung des Schulungsabends der Amtswehr fand eine Versammlung statt. Am 6. Oktober der Schulungsabend verbunden mit der Herbstgeneralversammlung. Dabei wurden mehrere Filme der Feuersozität gezeigt.

Die letzte Vierteljahresversammlung war am 27. November 1937. Tagesordnung: Steuerzahlung, Einziehung von Strafgeldern, Verschiedenes. Alle 3 Punkte wurden glatt erledigt. Worauf die Kameraden noch eine Weile gemütlich beisammen blieben.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1938
Jahresbericht für das Jahr 1937
Am Schluss des Jahres 1937 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 28
Davon aktive Mitglieder 19
Zum Heeresdienst einberufen 1
In der Altergruppe 8
Keine ausgetretenen oder aufgenommenen Mitglieder
Versammlungen fanden statt 5
Vorstandssitzungen 1
Dienst innerhalb des Löschzuges 10
Dienst in der Wehr 1
Inspizierungen 1
Der Gerätebestand ist folgender
Eine Handdruckspritze dazu ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halter
Eine tragbare Kübelspritze
Eine Steigerleiter
Verfügbare Druckschlauchlängen ca. 80m
Saugerlängen 4m

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 1938 war Sonnabend den 8. Januar einberufen. Erschienen waren 17 Mitglieder. Löschzugführer Frenzke eröffnet die Versammlung um 8,30Uhr. Er wünschte den Kameraden ein gesundes und frohes neues Jahr und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Kameraden im neuen Jahr in gleicher wenn möglich besserer Weise ihren Dienst tun als im alten Jahr. Nachdem bringt er mehrere eingegangene Schriftstücke zur Vorlesung und zur Kenntnisnahme. Dann ging er zur Tagesordnung über, die einzelnen Punkte sind. 1. Jahresbericht des Schriftführers, 2. Kassenbericht der Kassierer, 3. Bericht der Kassenprüfer, 4. Einziehen der Strafgelder. 5. Stiftungsfest, 6. Verschiedenes. Zu P.1 wird der Jahresbericht vom Schriftführer und zu P.2 vom Kassierer vorgelesen. Beide Berichte werden von der Versammlung gut geheißen. Auch die Kassenprüfer bekunden, die Kasse in Ordnung befinden zu haben, worauf die Versammlung Schriftführer W. Dubrau und Kassierer Otto Hampel durch Aufstehen von den Plätzen für ihre Mühewaltung dankt. Darauf wurden die rückständigen Strafen eingezogen. Das Stiftungsfest soll am 12. Februar 1938 stattfinden. Musik 2 Mann, aus der Kasse werden 50M zur Verfügung gestellt. Einzahlung pro Mitglied 1,-M Anfang 8Uhr. Eingeladen: der Wachmeister, der Wehrführer, der Amtsvorsteher. Darauf wird die Versammlung geschlossen und wie üblich einen Fässchen aufgelugt. Vor der Versammlung fand eine Vorstandssitzung statt.

Die erste Vierteljahresversammlung fand statt am 5. März 38. Erschienen waren 10 Mitglieder. Tagesordnung: 1.Steuer, 2.Strafen, 3. Auswertung vom Stiftungsfest, 4. Verschiedenes. Die Steuer wird bezahlt, Die Strafen können nicht eingezogen werden weil der stellvertretende Löschzugführer mit dem Strafbuch nicht erschienen ist. Die Einnahmen beim Vergnügen beträgt 74,-RM die Ausgaben 92,-RM, sodaß noch zu zahlen sind 18RM. Es wird beschlossen pro Mitglied 1RM nachzuzahlen. Zum Punkt Verschiedenes wird angeregt: die Anschaffung etlicher Schlauchlängen. Darauf wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Am 12.5. wurde der Löschzug alarmiert. Hauptbrandmeister Stapfan (?), Amtsvorsteher Hönke undn Wehrführer Puder waren erschienen. Zunächst wurde ein Brandangriff ausgeführt und anschließend ein Fuß und Geräteinspektion. Nachdem eine Kritik im Saal bei Frenzke.

Die 2. Vierteljahresversammlung des Löschzuges fand statt am 1. Juni. Erschienen waren 16 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen P.1 Steuerzahlung, P.2 Strafen, P.3 Sterbekasse, P.4 Wehrangelegenheiten. P.1,2 und 3 wurden reibungslos erledigt. Unter P.4 wird zunächst ein Schreiben über Waldbrandbekämpfung zur Kenntnis gebracht. Ferner wird an die Wehrübung am 3. Pfingstfeiertag in Bohrau erinnert. Nachdem wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Auf den 22. Oktober durch den Kameraden Löschzugführer eine Vierteljahresversammlung einberufen, da wegen der Maul und Klauenseuche ein zeitweiliges Versammlungsverbot bestand. Auf der Tagesordnugn standen als P.1 Steuerzahlungen, Strafen, Sterbekassen, zu P.2 Wehrangelegenheiten. Zu P.1 wird die Steuer von den Anwesenden bezahlt, ebenso die Strafgelder. Nachdem kommen Wehrangelegenheiten zur Erörterung, insbesondere über Alarm, der mindestens mangelhaft ist und die verschiedenen Alarmsignale ungeklärt. Darauf wurden noch etliche eingegangenen Schreiben vorgelesen, darunter auch über Beschaffung von Fackeln. Zum Schluss kommt noch zur Erwähnung, ob für den Rekruten Richard Unger ein Abschiedskränzchen oder Kameradschaftsabend angebracht wäre. Der Kamerad Löschzugführer entschließt sich für einen Kameradschaftsabend. Dieser soll am 5.11. stattfinden, beginnend um 20Uhr.

Bei dem am 5.11.38 stattgefundenen Kameradschaftsabend für den in Kürze zur Wehrmacht eintretenden Richard Unger wurde bei einem Viertel Bier ein paar gemütliche Stunden verbracht.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1939
Jahresbericht für das Jahr 1938
Am Schluss des Jahres 1938 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 27
Davon aktive Mitglieder 16
Passiv 3
Zum Heersdienst einberufen 1
In der Altersgruppe 7
Keine Ab- oder Zugänge
Versammlungen fanden statt 4
Dienst innerhalb des Löschzuges 9
Dienst in der Wehr 1
Alarmierungen 1
Brände keine
Inspizierungen 1
Der Gerätebestand ist folgender:
Eine Handdruckspritze dazu ein Strahlrohr mit 3 Mundstücken
Eine Laterne mit Halterung
Die verfügbaren Druckschlauchlängen ca. 100m
Saugerlängen 6m
Eine tragbare Kübelspritze
Eine Steigerleiter
Neuausstattungen 30m Druckschläuche

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 1939 fand am 7.1.39 bei Frenzke statt. Erschienen waren 19 Mitglieder. Vor Eintritt in die Tagesordnung wünschte der Kamerad Löschzugführer W. Noack den Kameraden ein frohes und zufriedenes neues Jahr. Die 3 Punkte der Tagesordnung sind: Steuerzahlung pro 4.Vierteljahr 1938 und Einziehung der Strafgelder; Wehrangelegenheiten, Verschiedenes. Zu P.1 wird die Steuer bezahlt und auch die Strafgebühren. Zu P.2 wird der Jahresbericht vom Schriftführer W.Dubrau vorgelesen, der Kassenbericht soll bei der nächsten Versammlung vorgelesen werden wegen der Maul und Klauenseuche Versammlungsverbot bestand und infolgedessen die Steuern noch nicht alle bezahlt sind. Weiter wird auf den tag der Polizei hingewiesen, der am 29. Januar stattfindet. Zu P.3 wird die Abhaltng der Feier des 30 jährigen Bestehens des Löschzuges besprochen. Der Termin bleibt noch offen. Darauf wird die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Die erste Vierteljahresversammlung fand statt am 18.2.39 Erschienen waren 10 Mitglieder. Auf der Tagesordnung standen: 1.Steuerzahlung, 2. Wehrangelegenheiten, 3.Verschiedenes. Zu P.1 wird die Steuer von den Anwesenden bezahlt und ebenso die Sterbekasse. Zu P.2 wird der Kassenbericht vom Kassierer für 1938 vorgelesen. Einnnahmen: 298,98, Aisgaben: 177,60, bleibt Bestand: 121,38, dieser wird zur Feier des 30jährigen Bestehens verwandt. Zu P.3 wird beschlossen, dieses Fest am 4. März 39 zu feiern. Musik besorgt der Löschzugführer. Für Musik sollen nicht über 30RM ausgegeben werden. Hinzugeladen ist der Wehrführer, der Amtsvorsteher, der Hauptwachtmeister Gräbert, Inspzient St(...), Kanonier Richard Unger.

Als Folge der Kriegszeit sind die Versammlungen ausgefallen bis zur 4. Vierteljahresversammlung. Diese fand statt am 3.Dezember 39. Erschienen waren 9 Mitglieder. Eingezogen wurden Steuern für 3 Vierteljahre, Strafen und die Sterbekasse für 3 Raten. Jedes zum Heeresdienst eingezogenes Mitglied soll zu Weihnachten ein Päckchen bekommen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1940
Jahresbericht für das Jahr 1939
Zum Schluss des Jahres 1939 betrug die
Gesamtmitgliederzahl 27
Davon aktive Mitglieder 14
In der Wehrmacht dienende aktive Mitglieder 5 (Richard Unger, Albert Dubrau, Willi Forth, Erich Käse)
Passiv 1
In der Altergruppe 7
Zum Kriegsdienst eingezogen und inzwischen wieder entlassen waren noch folgende Kameraden: Walter Simmann, Willi Zarnisch, Paul Britze
Ein- oder ausgetreten ist keiner
Versammlungen innerhalb des Löschzuges 3
Der Gerätebestand entspricht dem des Vorjahres
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1948
Die erste Versammlung nach dem Kriege der Feuerwehr Mulknitz fand am 28.2.1948 im Saal Frenzke statt. Wehrführer Richard Dubrau eröffnete die Versammlung um 19,30Uhr. Auf der Tagesordnung stand P.1 Aufnahme neuer Mitglieder. P.2 Verschiedenes. Zu P.1 meldeten sich 17 neue Mitglieder. Es sind die Kameraden Herbert Salan, Siegfried Pohle, Horst Sawall, Manfred Noack, Heinz Dubrau, Helmut Käse, Wilfried Simmann, Werner Bielert, Helmut Schneider, (...) Dubrau, Siegfried Dubrau, Willi Hanschke, Otto Mielisch, Günter Lubisch, Max Petrack, Willi Hensel Willi Görsdorf. Zu P.2 Es wurde über den Neuaufbau der Feuerwehr gesprochen. Außerdem muss das Spritzenhaus umgebaut werden. An 2 Saugerlängen fehlen die Verbindungsstücke. Auf ein Eintriffsgeld von den eingetretenen Kameraden wurde verzichtet. Zum Kassierer wurde Siefreid Pohle, zum Schriftführer Heinz Dubrau gewählt.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1950
Am 5 August 1950 fand die erste Versammlung statt. Erschienen waren 15 Mitglieder. Tagesordnung: Neuwahl des Wehrleiters, Steuer, Verschiendenes. Zum Wehrleiter wurde Kamerad Werner Dubrau gewählt, zum Kassierer Siegfried Pohle und Schriftführer Heinz Dubrau. Die Steuer wurde auf 50Pfg. pro Monat gesetzt. Die Versammlung wurde um 10Uhr geschlossen.

Am Sonntag den 12. August um 7Uhr morgens wurde die Wehr zu einer Übung alarmiert. Als Brandobjekt war der Strohhaufen des Landwirts Paul Bohge. Das Wasser wurde aus dem Brunnen des Kameraden Richard Unger genommen. Am Anfang wollte die Spritze nicht recht gehen, nach kürzer Montage klappte es dann. Nach der Übung wurden die Schläuche zum waschen in die Malxe gefahren und bei Kam. Paul Britze zum trocknen aufgehangen.

Am Sonntag den 24.9. wurde die Wehr zu einer Übung alarmiert. Wir fuhren an die Malxe um dort Wasser zu geben.

Feuer in Briesnig
Am Montag den 25. September 1950 gegen 9.30Uhr ertönte Feueralarm. Es brannte das Sägewerk in Briesnig. Als wir an der Brandstelle eintrafen, war das Feuer schon soweit gedämpft, dass wir nicht mehr eingreifen brauchten. Das Sägewerk und der dicht daneben stehende Stall brannten bis auf die Grundmauern nieder.
Der Gerätebestand ist folgender:
Eine Motorspritze 300Ltr.
Eine Handdruckspritze
2 Strahlrohre
Druckschläuche ...Mtr.
Eine Saugerlänge ca. 4m
1 Verteiler
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1951
Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 1951 fand am 6.1. bei Frenzke statt. Erschienen waren 16 Mitglieder. Vor Eintritt in die Tagesordnung wünscht der Wehrleiter W.Dubrau allen Kameraden ein frohes und gesundes Neujahr. Anschließend gab der Wehrleiter in Referat über das vergangene Jahr. Dann wurde die Steuer für das letzte viertel Jahr 1951 gezahlt, darauf wurde die Versammlung in der üblichen Weise geschlossen.

Am Donnerstag den 15 Februar wurde eine Versammlung abgehalten. Kam. Petersen von der Berufswehr Forst hielt ein Referat über den vorbeugenden Brandschutz. Dann wurde ein Jugendsekretär gewählt. Es wurde Reinhard Geigk vorgeschlagen, der es auch annahm. Am Sonntag (wahrscheinlich den 18. Februar) sollen 3 Kameraden die erste Brandschau abhalten. Nach kurzer Diskussion wurde die Versammlung geschlossen.

Am 5. September wurde eine Versammlung abgehalten. Zwei Kameraden von der Berufswehr Forst hielten einen Vortrag vom vorbeugenden Brandschutz. Anschließend wurden drei Kameraden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Es waren die Kam. Richard Unger, Heinz Dubrau und Reinhard Geigk.

Im Oktober wurde der neue Feuerlöschbrunnen eingeweiht.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1952
Am 19.1. (wahrscheinlich 1952) veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Mulknitz einen Kameradschaftsabend. Zudem auch 2 Kameraden der Berufswehr Forst eingeladen waren. Eine kleine Musikkapelle sorgte für die Unterhaltung und Tanz. Bei Bier und Schnaps bleiben die Kameraden noch lange beisammen.

Am 27. April (wahrscheinlich 1952) 8Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Mulknitz zu einer Gemeinschaftsübung alarmiert. Dazu wurden die Wehren aus Bohrau, Briesnig, Naundorf, Sacro und Eulo alarmiert. Brandobjekt war der Stall des Gastwirts Fritz Frenzke und des Kameraden Richard Unger. Die Übung war sehr gut ausgefallen. Nach der Übung fand eine Diskussion im Gasthaus statt.

Am Sonnabend den 3. Mai 1952 fand eine Versammlung statt. IN der der Wehrleiter Kam. Werner Dubrau nochmals über die vergangenen Übungen sprach. Anschließend wurde noch die Kam. Heinz Dubrau zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Kam. Albert Dubrau, Siegfried Pohle, Erich Rogosky und Erwin Britze zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Um 10Uhr wurde die Versammlung wie üblich geschlossen.

Am 3. Pfingstfeiertag wurde die Wehr zu einer Übung nach Briesnig gerufen.

Am 2.November 8.15Uhr wurde die Wehr nach Bohrau zu einer Übung alarmiert. Zwei Kameraden der Berufswehr Forst wohnten dieser Übung bei. Nach der Übung kamen die Wehren zu einer Diskussion im Gasthaus Buder zusammen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1953
Am 7. Februar (wahrscheinlich 1953) fand unser diesjähriges Vergnügen statt.

Am 3. Pfingstfeiertag (wahrscheinlich 1953) wurde die Wehr zu einer Gemeinschaftsübung nach den V.E. Gut Neu-Sacro gerufen. Infolge eines Gewitters musste die Übung abgeblasen werden.

Am 16. August wurde die Wehr zu einer Übung alarmiert.

Am 3. November fand eine Vierteljahresversammlung statt. Erschienen waren 15 Kameraden. Wehrleiter W. Dubrau gab einen Bericht von der letzten Wehrleitertagung in Forst. Um 10Uhr wurde die Versammlung geschlossen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1955
Am 8.1.1955 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Thema war: Vorbeugender Brandschutz im Winter und das diesjährige Vergnügen. Es wurde auf den 28.1. festgelegt. Bei 2 Flaschen Schnaps und einigen Bieren blieben die Kameraden noch lange beisammen.

Am 3. Pfingstfeiertag wurde die Wehr zu einer Übung nach Naundorf alarmiert, wo sich die Wehren aus Bohrau, Briesnig, Kl.Briesnig und Sacro einfanden. Nach der Übung fand eine Diskussion im Gasthaus Lehmann statt.

Im April (wahrscheinlich 1955) wurde die 1. Vierteljahresversammlung abgehalten, wobei ein Kamerad der Berufswehr Forst zugegen war. Er hielt uns einen Vortrag über Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1957
Die Jahreshauptversammlung (1957) war auf Donnerstag den 31.1. einberufen. Erschienen waren 15 Kameraden. Auf der Tagesordnung standen 4 Punkte: P.1. Jahresbericht, 2. Neuaufnahme, 3. Organisatorisches, 4. Verschiedenes. Wehrleiter Kam. W.Dubrau hielt einen kurzen Bericht über das vergangene Jahr. Zu P.2 wurde der Kamerad Manfred Noack neu aufgenommen. Er wurde einstimmig angenommen. P.3 wurde über den Neubau des Gerätehauses gesprochen. Jeder Kamerad verpflichtete sich Freiwillige Aufbaustunden zu leisten. Bei einer Flasche Schnaps und Bier blieben die Kameraden eine Zeit zusammen.

Am 12. Februar (1957) um 20.30Uhr wurde die Wehr zu einer Nachtübung alarmiert. Erschienen waren 10 Mann und 1 Gruppenführer. Als Brandobjekt wurde der Stall des Kameraden Wehrleiter Werner Dubrau angenommen.

Am 26.2. wurde die Wehr zu einer Versammlung zusammen gerufen. Erschienen waren 16 Kameraden. Tagesordnung war das Richten des neuen Gerätehauses und anschließend soll im Gasthaus Frenzke der Richtschmaus gefeiert werden.

Am 3.Fpngstfeiertag wurde die Wehr zu einer Übung nach Kl.Briesnig gerufen. Es sind einige Kameraden ohne Gerät gefahren, da keine Zugmaschine vorhanden war.

Am 30. Juni (1957) wurde das neue Gerätehaus eingewiht. Um 13Uhr versammelten sich die Wehren im Gasthaus Frenzke. 13.30Uhr marschierten wir, begleitet von der Feuerwehrkapelle Kl. Jamno zum neuen Gerätehaus. Dort gab der Wehrleiter Kam. Werner Dubrau einen kurzen Bericht über die Entstehung des Gerätehauses. Anschließend sprach der Leiter des Zentralkommandos Klinge Kam. Hirsich. Dann wurde den Kameraden die sich aktiv am Aufbau beteiligten mit der Aufbaunadel in Bronze bzw. in Silber übereicht. Ein Gewitter zog schnell herauf, so das die Veranstaltung abgebrochen werden musste und wir marschierten zurück zum Gasthaus, wo wir noch einige Stunden gemütlich zusammen blieben.

Am ... wurde die Wehr zu einer Übung nach Kl. Bohrau alarmiert. Mit den Trecker von Fritz Dubrau führen wir hin und gaben als 2.Spritze Wasser. Nach der Übung gab es eine kurze Besprechung. Stärke der Wehr 14 Mann.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1958
Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 1958 fand am 27.1.58 in der Gastwirtschaft Frenzke statt. Erschienen waren 12 Mitglieder. Vor Eintritt in die Tagesordnung wünschte der Wehrleiter Kam. Werner Dubrau allen Kameraden ein frohes und gesundes Neujahr. Anschließend gab Wehrleiter Kam. W. Dubrau einen kurzen Bericht über die geleistete Arbeit des vergangendes Jahr. Bei der Diskussion wurde noch über verschiedene Probleme gesprochen. Nach der Versammlung blieben die Kameraden noch einige Stunden zusammen.

Am 9. Mai (1958) fand eine Versammlung statt. Es sollte über unser diesjährige Vergnügen gesprochenwerden. Aber statt dem Vergnügen soll nun eine Fahrt gemacht werden und zwar am 1.Juni nach der Sächsischen Schweiz.

Am 1.Juni 1958 machte die Wehr einen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Um 5Uhr fuhren wir vom Lokal Frenzke ab, dann ging es über Spremberg, Schwarze Pumpe, Hoyerswerda, Kamenz, Bischowswerda, Bastei dort stiegen wir aus, besichtigten den Bastei- Felsen und Brücke. Von dort ging es per Fuß durch die (...) nach Rathewalde. Da haben wir Mittag gemacht, dann ging es wieder mit dem Omnibus weiter nach Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall, dann zum Kukstall. Dann fuhren wir weiter zur Festung Königstein und dann wurde die Heimreise angetreten. Um 23Uhr waren wir wieder in Mulknitz.

Am 6.Juli 1958 führte die Neiße Hochwasser. Die Wehr wurde in Briesnig an der Durchbruchstelle eingesetzt. Am gleichen Tage wurde die Wehr auch noch in Sacro eingesetzt.

Am Freitag den 5.12. hatte die Wehr eine Versammlung zu der der Kamerad Weiss über das Brandschutzgesetz sprach. Anschließend wurde noch über die alte TS4 beraten, die nach Kl. Bohrau gehen soll.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1959
Am 10.1.1959 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Erschienen waren 14 Kameraden. Nachdem der Wehrleiter W. Dubrau die Versammlung eröffnet hatte, wünschte er den Kameraden ein gesundes Neujahr, dann gedachten wir dem verstorbenen Kameraden Paul Britze und gingen dann zur Tagesordnung über. Zu P.1 hielt der Wehrleiter einen Jahresbericht P.2 Der Oberbrandmeister G.Hiersick verlaß den Perspektivplan der Feuerwehr P.3 Bericht des Kassierers Siegfried Pohle P.4 Organisatorisches: Als Gäste war noch der Chef vom Kommando Forst erschienen. Nach der Versammlung blieben die Kameraden noch einige Stunden zusammen.

Am 3.Pfingstfeiertag fand die traditionelle Übung in Bohrau statt. Als Brandobjekt wurde das Altersheim angenommen. Nach der Übung versammelten sich alle Kameraden im Gasthaus Buder, danach fuhren alle in ihre Heimatorte nach Hause.

Am... fand eine Übung vom Zentralkommando Klinge statt. Alarmiert wurde Mulknitz, Bohrau, Briesnig und Kl.Briesnig. Als Brandobjekt wurde der Bahnhof Mulknitz angenommen. Die Übung verlief nicht gut, da die Bohrauer Wehr erst nach 1 Stunde erschienen war.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1960
Am 4.1.1960 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Erschienen waren 13 Kameraden. Nachdem der Wehrleiter Werner Dubrau die Versammlung eröffnet und die Tagesordnung bekannt gegeben hat, wünschte er den Kameraden ein gesundes Neujahr. Zu P.1 gab der Wehrleiter einen Jahresbericht über das vergangene Jahr. P.2 Diskussion P.3 Verschiedenes, Nach der Versammliung blieben die Kameraden noch einige Stunden zusammen.

Am Sonntag den 24.1.1960 wurde die Wehr um 22.30Uhr alarmiert. Es brannte in Weißagk bei dem Siedler Heine, Scheune, Stall und Wohnhaus brannten nieder.

Am 3.Pfingstfeiertag wurde unsere traditionelle Übung in Naundorf durchgeführt.

Am 25.11.1960 fand eine Schulung statt. P.1 politisches Zeitgeschehen, ausgeführt vom Kameraden Wolfgang Görsdorf. P.2 Schullung: Wasserversorgung über lange Wegstrecken, ausgeführt vom Wirkungsbereichsleiter G. Hiersick. Erschienen waren 12 Mann. Ende der Versammlung gegen 22Uhr.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1961
Am 6.1.1961 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Erschienen waren 14 Kameraden, 1 Vertreter vom Rat des Kreises und 2 Mann vom Wirkungsbereich. Nachdem der Wehrleiter W.Dubrau die Versammlung eröffnet und die Tagesordnung bekannt gegeben hat, wünschte er allen Kameraden ein gesundes Neujahr. Zu P.1 gab der Wehrleiter einen Jahresbericht über die geleistete Arbeit, des vergangenen Jahres. P.2 Diskussion P.3 Verschiedenes. Nach der Versammlung blieben die Kameraden noch einige Stunden zusammen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1974
Aus dem Bericht zur Nachtübung am 10.10.1974

Um 21Uhr löste die Abteilung Feuerwehr der Stadt Forst einen Alarm aus. Objekt des Brandherdes wurde der Bahnhof.
Dazu bemerkte Günter Geigk folgendes, es war sein erster Eintrag:
Brunnen im Dorf versagte, danach Förderung über lange Wegstrecken. Vom Düngerschuppen bis zum Brunnen im Dorf von der FFw Weißagk, von hier bis kurz vor den Bahnhof die FFw Mulknitz und an der Brandstelle die FFw Bohrau. Nach der Übung kurze Auswertung durch Genossen Jurack. Ergebnis der Übung: Nicht erfüllt, da der 1. Brunnen kein Wasser gab und beim 2. Brunnen klappte Förderung über lange Wegstrecken sehr schlecht. Nach der Übung Neubestückung der fahrbaren Schlauchhaspel und des TSA mit trockenen Schläuchen. Die nassen Schläuche zum Trocknen in den Turm gehangen. 2 defekte B-Schläuche und 1 C-Schlauch umgetauscht. Folgende Kameraden unserer Wehr nahmen an der Übung teil: S.Forth, Re.Unger, A.Pohle, K.-D.Peppernick, J.Simmann, R.Krätsch, G.Krätsch, M.Dubrau, L.Britze, G.Geigk, B.Rogosky, Wo.Dubrau, G.Dünnebier. In einer Randnotiz wurde bemerkt: Kam. Wo.Dubrau stieß sich an der Deichsel des TSA ein Bein.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1975
Erträge aus der Schrottsammlung vom 20.02.1975

Bei regelmäßigen Schrottsammlungen wuchs der Schrotthaufen auf dem Sportplatz (heute Pferdekoppel Broxtermann, neben dem Pferdeunterstand) regelmäßig an. In regelmäßigen Abständen wurde dieser Schrott dann auf einen Hänger verladen und abgegeben, wofür es dann Geld gab („Schrottaktionen“). Dazu findet sich folgender Eintrag: ca. 14882kg Schrott zum Preis von 2050Mark abgegeben.

Auszeichnung am 24.04.1975

An diesem Tag wurde unsere Wehr für hervorragende Leistungen im sozialistischen Wettbewerb „Schöner unsere Städte und Gemeinden – macht mit!“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wiederholte sich am 01.12.1978

Gratulation am 02.05.1975

Die Kam. Ofwm Richard Unger, Albert Dubrau und Erich Rogosky werden für ihre 40-jährige Angehörigkeit der Feuerwehr mit der „Medaille für treue Dienste“ in Gold ausgezeichnet.

Aus dem Bericht zur Nachtübung am 20.05.1975

Wehrleiter Günter Geigk löst um 20.30Uhr die Sirene aus, Brandobjekt ist der Entenstall, Wasserentnahmestätte die Malxe in Höhe der Brücke. Zu diesem Einsatz notiert Geigk folgendes: „Nach 5 Minuten ausrücken aus Gerätehaus (1:8). Nach 15 minuten Wasser. Nach etwa 35Minuten TS defekt. Kerzen gewechselt. Kurze Zeit später lief die TS wieder, nur auf einem Zylinder. Ab jetzt springt TS nur noch für Sekunden an. Der Brand konnte noch gelöscht werden. Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend (schlechte Disziplin, nicht alle Kameraden kannten ihre Aufgaben) Hervorheben muss man die Einsatzbereitschaft der 3 Kameradinnen. Nach der Übung Neubestückung der C-Schlauchhaspel und des TSA mit trockenen Schläuchen, die nassen zum trocknen in den Turm gehangen. Teilnehmer: G.Geigk, K.-D.Peppernick, Wo.Dubrau, M.Dubrau, A.Pohle, B.Rogosky, A.Britze, Br.Dünnebier, R.Dünnebier, G.Britze

Alarmübung am 19.09.1975

Um 19.30Uhr wurde ein stiller Alarm ausgelöst. Die Kameraden unserer Wehr besetzten ordnungsgemäß das Gerätehaus und Gemeindebüro, um auf weitere Anweisungen zu warten. Auf diese wartet man noch heute, es sind keine gekommen.

Aus der Versammlung vom 10.10.1975

Folgende Kameraden wurden zum Ufwm befördert:
H.Freitag, L.Britze, Ch.Frenzke, A.Freitag, E.Unger, R.Schulz, E.Forth, B.Dünnebier, R.Dünnebier, G.Britze, Ch.Peppernick
Zum Ofwm wurden befördert: B.Rogosky, M.Dubrau, A.Pohle, R.Krätsch
Zum Hfwm wurde Re.Unger befördert
Kamerad Döring überreichte uns die Leistungsstufe 3
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1976
Feuerwehrkampfsport am 23.05.1976

Auf dem Sportplatz zu Briesnig fand der Wettbewerb Löschangriff Nass in Kombination mit einem 100m Lauf statt. Dieser Herausforderung stellten sich die Kameraden G.Geigk, Re.Unger, M.Dubrau, M.Fenzke, G.Herdlitschke, A.Pohle, G.Dünnebier, B.Rogosky und E.Dubrau. Beim Löschangriff Nass konnte der 3.Platz errungen werden, was ein Preisgeld von 25Mark einbrachte. In den Folgejahren fanden des öfteren Wettkämpfe statt, über die Ergebnisse gibt es jedoch selten Aufzeichnungen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1979
Auszeichnung am 28.09.1979

Zum 30. Jahrestag der DDR wurde unsere Wehr in Groß Kölzig als beste Wehr des Wirkungsbereiches Bohrau mit einer Ehrenplakette und 250Mark ausgezeichnet.

Kampfsport am 15.09.1979

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der FFw Briesnig fand um 14Uhr ein Wettstreit im Löschangriff Nass statt, an der eine Frauenmannschaft unserer Wehr teilnahm. Des weiteren stellten sich die Kameraden G.Geigk, G.Dünnebier und H.Freitag als Kampfrichter zur Verfügung. Unsere Frauenmannschaft bestand aus: A.Freitag, I.Geigk, M.Dünnebier, B.Wagner, P.Krätsch, G.Henschke uns M.Forth. Voller Stolz konnten sie Platz 1 belegen.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1983
Die Disziplinen des Dreikampfes wurden in jene für Frauen und Männer unterteilt.
Die Männer mussten sich dem 400m- und 60m Lauf, sowie den Hock-Strecksprüngen stellen, die Frauen hatten die Disziplinen 200m- und 45m Lauf sowie einen Leinenzielwerfen zu absolvieren. Der 400m Lauf geschah durch einen 200m Lauf mit anschließender Wendung, der 60m Lauf erfolgt durch ein Hin-Zurück-Hin von je 20m, dabei werden 2 B-Schläuche bis zum ersten Wendepunkt getragen, dort muss dann ein B-Schlauch ausgerollt werden und eine Kupplng gegriffen werden. Der zweite 20m Abschnitt erfolgt dann im Laufschritt mit einem gerollten B- Schlauch und der Kupplung des Ausgerollten, an der zweiten Wendemarke wird dann auch noch der zweite Schlauch ausgerollt und die beiden Kupplungen (des 1. und 2.) zusammengekuppelt. Der Zieldurchlauf erfolgt dann mit dem freien Kupplungsende. Folgend die Ergebnisse dieses Leistungstests

Aus der Alarmübung vom 16.05.1983

Objekt: Scheune Rogosky
Ausgelöst um 21.32Uhr
Antritt der Gruppe nach 3:15 min
Ausgerückt nach 4:30min
1. Wasser nach 13:40min

zur Übung gibt es folgende Notizen:
- schneller zweiter Brunnen
- TSA stand zu weit am Brunnen
- Fahrbare Schlauchhaspel kam zu langsam, evt. Wurden zu wenig Kameraden an der Haspel einngesetzt
- Schläuche der fahrbaren Schlauchhaspel auf der Straße ausgelegt
- C- Schlauchhaspel wurde vergessen, Kameraden liefen ohne etwas zum Brandobjekt oder standen an der TSA ohne Aufgabe
- Truppe an Verteiler falsch rangegangen (Umsetzen des Trupps, Schlauchplatzer)
- Bekam der Maschinist überhaupt das Zeichen Wasser Marsch???
- Taschenlampen wurden vergessenAus der Jahreshauptversammlung vom 09.12.1983

Silvia Dubrau am 06.03.1957 in Forst geboren, wird mit heutiger Wirkung als Mitglied in die FFw Mulknitz aufgenommen. S. Dubrau hat einen Abschluss der 10. Klasse, erlernte den beruf eines Textilfacharbeiters und ist jetzt als Postangestellte in Mulknitz tätig.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1984
Zur Organisation der Feierlichkeiten anlässlich des 75. jährigen Bestehens unserer Wehr vom 11.11.1983 bis 03.07.1984

Unter Punkt 3 der Tagesordnung der Leitungssitzung vom 11.11.1983 wurden erste Überlegungen für die Organisation des Dorffestes und der Feierlichkeiten anlässlich des 75 jährigen Bestehens der FFw Mulknitz getroffen. Am Freitag den 13.07. sollte demnach der Feuerwehrball um 19Uhr beginnen. Für Samstag den 14.07. wurde folgender Tagesablauf geplant (die Detailpläne wurden in den folgenden Leitungssitzungen ausgearbeitet): Antritt der Feuerwehren des Wehrbereichs Bohrau um 10 Uhr (Briesnig, Borau, Naundorf, Weißagk, Forst), Anschließend Ansprache, Auszeichnungen und Beförderungen, gefolgt von einem Umzug und einer Vorführung der FFw Mulknitz. Diese Vorführung umfasste eine Eimerkette, den Einsatz der alten Spritze, einen Löschangriff mit TS und LF (Forst). Anschließend geht es zum Mittagessen mit Gulaschkanone und/oder Frenzke. Um 14Uhr beginnt das Dorffest mit Blasmusik, Preiskegeln und Schießen. Jede Wehr erhält 100Ltr. Bier und eine Flasche Schnaps. Am Sonntag findet ein musikalischer Frühschoppen der FFw Mulknitz statt. Folgend wurde überlegt, welche Arbeiten im Vorfeld noch zu erledigen seien: Außenanstrich Gerätehaus, Ausbessern des Putzes am alten Büro, sowie ein Neuanstrich, für die Besorgung der Farbe und die Termingestaltung ist Egon Dubrau verantwortlich. Ferner soll der Schrott entfernt und die Gullaschkanone besorgt werden (Verantwortlich G. und W. Dünnebier) Dabei ist Peterziel um den Einsatz an der Gullaschkanone zu bitten und Frenzke zu fragen, wie viel er Mittag versorgen kann (aus der ratssitzugn vom 20.06.1984). Für einen Artikel in der Lausitzer Rundschau ist zu sorgen. Am 22.06.1984 findet ein Arbeitseinsatz für die Gestaltung der Jubiläumsfeiern statt, wobei der Giebel des alten Büros abgeklopft und präpariert wird.
Für den Nachmittag plante man ein Blasmusikkonzert von 14-18Uhr, am Abend ab 19 Uhr einen Tanz.

Zum eigentlichen Fest gibt es folgende Ausführungen:
Freitag 13.07.1984 Feuerwehrvergnügen, Beginn: 18:45Uhr
1.) Ansprache des Bürgermeisters
2.) Ansprache des Genossen Lehmann vom Rat des Kreises
3.) Auszeichnungen und Beförderungen durch Kamerad G. Geigk
19:30Uhr Essen (Suppe und Sauerbraten)
22:00Uhr Essen (Kalte Platte)
01:00Uhr Ende
Sonnabend 14.07.1984 Alarmübung, Beginn 09:00Uhr
Objekt: ehemalige Brüterei
Vom Teich kommend: FFw Mulknitz
Vom Brunnen kommend: FFw Bohrau, Briesnig, Naundorf
Ende der Übung 10Uhr, anschließend Schläuche tauschen am Platz der ehemaligen Entenmastanlage
Von dort Abmarsch mit Musik bis auf die Festwiese
Dort Schauübung der alten Kameraden mit alter Spritze.
Teilnehmer: G.Geigk, R.Unger, K.-D.Peppernick, W.Dünnebier, M.Dubrau, H.Dubrau, W.Dubrau, H.Freitag, R.Unger, G.Krätsch, R.Krätsch, G.Wagner, E.Henschke, E.Dubrau, B.Rogosky, S.Pohle, S.Forth, J.Simmermann, S.Dubrau, B.Dünnebier, Ch.Peppernick, M.Forth, I.Geigk, P.Lattussek, G.Henschke
Aus der Wehrleitertagung vom 28.06.1984

Im Rahmen des Wehrbereichswettbewerbes wurden die Wehren im Dreikampf in einen Vergleich geschickt. Nunmehr gibt es für den laufenden ein Zwischenergebnis. Briesnig: 139Pkt., Naundorf: 240Pkt., Mulknitz: 314Pkt., Weißagk: 222Pkt., Grötsch: 239Pkt. Damit liegt Mulknitz zu diesem Zeitpunkt auf Platz 1. Bei der Schulung am 23.11.1984 wurden weitere Ergebnisse aufgelistet: Naundorf: 501, Briesnig: 386, Bohrau: 353, Mulknitz: 544, Weißagk: 292, Gosda: 263, Heinersbrück: 515, Grötsch 534; damit bleibt Mulknitz auf Platz 1. Am 14.12.1984 wurden dann die Endergebnisse des Wettbewerbes anlässlich des 35. Jahrestages der DDR vorgestellt:
1. Platz: Mulknitz
2. Platz: Grötsch
3. Platz: Heinersbrück
4. Platz: Naundorf
5. Platz: Briesnig
6. Platz: Bohrau
7. Platz: Weißagk
8. Platz: Gosda

Arbeitseinsatz am 05./ 06.07.1984

An diesen beiden Tagen wurde, in Vorbereitung auf das 75 jährige Jubiläum unserer Feuerwehr, das Gemeindebüro eingerüstet, der Giebel geputzt, das Gerätehaus gestrichen und aufgeräumt, sowie die Hecken verschnitten. Am 08./09.07. wurde das Tor und die Fenster des Gerätehauses, sowie die Bushaltestelle gestrichen sowie eine allgemeine Ordnung hergestellt.

Arbeitseinsatz vom 10.09.1984

Folgende Arbeiten wurden durchgeführt:
- Bau einer neuen Brunnenabdeckung für der Brunnen Nr.7 (heute Friesen, damals Käse)
- Alte Reifen an der Brüterei weg geräumt
- Transparente der 75 Jahr Feier abgebaut
- Bushäuschen gestrichen
- Müllkippe eingeebnet
- Schaukasten gebaut
- Düngerschuppen ansehen

Aus der Kreisbrandschutzkonferenz vom 19.10.1984

Im Bericht des Leiters für innere Angelegenheiten bekam die Mulknitzer Wehr sehr gute Kritiken, auch auf Grund des sehr guten Zustandes und der vorbildlichen Durchführung der Wehrbereichskontrollen durch Kam. Nattke. Kam. Günter Geigk wurde in den Rang eines Brandmeisters befördert.

Aus der Wehrleitertagung vom 22.11.1984

Wie gewohnt beginnt die Veranstaltung mit einer aktuell politischen Einleitung, da bei dieser Tagung, welche in Weißagk statt findet, viele etwas zu sagen haben und die Wehrleiter angehalten sind, die „neuen Erkenntnisse und Errungenschaften“ an die Kameraden weiter zu tragen, notiert Kam. Günter Geigk in seinem Tagebuch folgende Stichpunkte:
- W. Krolikowski auf 13. Parteitag der RKP
- Solidarisch mit Nicaragua
- AH. Mies begrüßt den Vorschlag der UDSSR
- Explosionsunglück in Mexiko


Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1985
Aus dem Kontrolltag im Brandschutz vom 12.12.1985

Um einen umfassenden Brandschutz zu gewährleisten, wurden folgende Kontrollpunkte abgearbeitet
1.) Putz am Gerätehaus ausgebessert, Ascheabfuhr getätigt, Bau Aschehänger, Frühjahrs- und Winterumstellungen, ständiges Sauberhaltendes Gerätehauses und rund herum, Eigenleistungen beim Bau des Löschteiches (187Std.), Reparaturen an der TS
2.) Alle Tätigkeitsberichte termingerecht abgegeben, Lehrgangsbestückung (H.Freitag für Kamenz), organisiertes Selbststudium (Dünnebier, Peppernick), Dreikampf, an Wehrleitertagungen regelmäßig teilgenommen, Kampfrichter gestellt
3.) Gute Zusammenarbeit mit Rat der Stadt, Wehrleiter im Rat der Gemeinde, Schulung der Hauseigentümer, Schulungen mit Revierförster, die Vorsitzenden bzw. deren Stellvertreter aller Kommisionen in der Gemeinde sind Mitglied der Feuerwehr
4.) Bei jeder Ratssitzung wird übe rdie Belange der Feuerwehr gesprochen
5.) Schaukästen sind immer auf dem neusten Stand, Pflege der Armaturen und Geräte, Schnee- und Eisfreihaltung
6.) Auszüge aus der Ausrückeordnugn und wichtige Telefonnummern sind erstellt und verteilt
7.) Regelmäßige aktenkundige Belehrung
8.) Schulungsteilnahme: 87%, Ausbildungsbeteiligung 77%  81,5% Dienstbeteiligung
9.) Nachwuchskader haben die erforderliche Qualifikation
10.) IST- Stärke der Mannschaft: 23 (aktiv) davon 56,5% Frauen

Aus der Jahreshauptversammlung vom 20.12.1985

Beförderungen:
Silvia Dubrau Ufwm  Fwm
Elfriede Unger Fwm  Ofwm
Angelica Dubrau Fwm  Ofwm
Ingrid Geigk Ofwm  Hfwm
Horst Freitag Hfwm  Lm
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1986
Gratulation am 28.03.1986

Die Kam. Günter Geigk und Sigmund Forth gratulierten Kam. W. (erner) Dubrau zu seinem 65. Geburtstag. Dieser Tag wurde zum Anlass genommen, ihn in den Rang des Löschmeisters zu befördern.

Aus der Leitungssitzung vom 04.04.1986

Festlegung: Geld für Jubiläen:
Geburtstage: 30 Jahre  30Mark
40 Jahre  40Mark
50 Jahre  50Mark
60 Jahre  Männer: 50Mark, Frauen: 65Mark
65 Jahre  nur für Männer: 65Mark
Silberhochzeiten: pro Kamerad: 30Mark

Brand in Mulknitz am 20.04.1986

Um 5.15Uhr alarmierte Kam. Gerhard Krätsch per Sirene unsere Wehr. Brandursache war eine Heizdecke, die im Obergeschoss zu dieser kühlen Jahreszeit Anwendung fand. Im Bericht von Kam. Günter Geigk ist zum Schadensbild und dem Verlauf folgendes zu lesen: „ Oberstube völlig ausgebrannt, Deckenbalken nach unten stark beschädigt. Unser Einsatz gut geklappt Hilfe durch FFw Forst (1LF, 1TLF). Der Einsatz dauerte bis 12Uhr Mittags. Folgende Kam. Nahmen am Einsatz teil: G.Geigk, R.Unger, W.Dünnebier, G.Dünnebier, G.Krätsch, L.Britze, M.Dubrau, H.Freitag, E.Dubrau, B.Rogosky, K.-D.Peppernick, Th.Peppernick, S.Forth, J.Simmann, I.Geigk, E.Unger, M.Dünnebier, A.Freitag, R.Schulz, A.Dubrau


Aus der Wehrleitersitzung vom 19.09.1986

Während der Sitzung wird darüber diskutiert, wie man neue Mitglieder für die Feuerwehr gewinnen könnte. Die Tradition dürfe man nicht abreißen lassen. Als potenzielle neue Kameraden werden Heike Freitag, Carola Peppernick, Jürgen Lidzba, Margit Britze, Katarina Radeke und Gerd Schulz ins Auge gefasst.

Aus der Wehrleitertagung vom 12.12.1986

Kam. Graßmann zur FFw Mulknitz:
„Die Leitungstätigkeit der Mulknitzer Feuerwehr ist seit Jahren gut. Auch die Dienstbeteiligung bei Ausbildungen ist gut und wird ordnugnsgemäß und gut durchgeführt. Die Frauengruppe sollte ihre Arbeit wieder aktivieren.“
Neben verschiedenen anderen Bränden, wird auch der Stubenbrand auf dem Gehöft Krätsch Nr. 10 erwähnt (Deckenbrand), der Schaden wird mit 5000Mark angegeben.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1988
Hilfe für einen Bürger am 05.04.1988

Zur Hilfeleistung an diesem Tag, findet sich folgende Bemerkung: „Bürgerin Luise Nuglisch aus bedrohlicher Situation befreit (Eingeklemmt). Die Rettungsaktion dauerte von 21-22Uhr Ihr zu Hilfe kamen die Kameraden: G.Geigk, H.Freitag, G.+W.+Br.Dünnebier

Eintrag vom 01.05.1988

Mit heutiger Wirkung ist unser Kamerad Gerd Dünnebier in der Wehrbereichsleitung Bohrau tätig.

Wehrbereichsausscheid im Löschangriff Nass am 25.09.1988

Die Frauen belegten auf dem Dynamo Sportplatz den 2., die Männer den 4. Platz. Über die erreichten Zeiten gibt es keine Informationen, die Veranstaltung begann um 8Uhr und endete um 12Uhr.

Aus der Wehrleitertagung vom 20.10.1988

Bezüglich der stattgefundenen Kampfsportveranstaltungen findet sich folgende Bemerkung:
„Mulknitz lobend erwähnt, sportlich sehr fair, Bereitstellung einer Wettkämpferin war sehr gut.“

Eintragungen zu 80 jährigen Jubiläums der FFw Mulknitz

Am 29. und 30.04.1988 finden die Feierlichkeiten statt. Der Tagesablauf wurde wie folgt beschlossen:
Am Samstag den 29.04.1988:
Gemeinsame Übung mit den Wehren des Wehrbereiches um 10Uhr (Briesnig, Naundorf Gosda eingeladen)
Die Übung wurde am Düngerschuppen abgehalten
Die FFw Gosda benötigte ab dem Zeitpunkt der Alarmierung 30min bis zum Brandgeschehen
Um 11Uhr Tamborchor
Um 11:30Uhr kommt der Fotograf zum Gruppenfoto und Passbilder machen
Ab 12:30Uhr ist eine Disco geplant
Es wird kein Eintritt verlangt
Am Nachmittag: Schauübung der FFw Forst
Die Verpflegung wird von den Gaststätten Naundorf und Winkler, sowie durch die Gulaschkanone gesichert

Aus der Schulung vom 25.11.1988

Thomas Unger wird in die FFw Mulknitz mit dem Rang eines Anwärters aufgenommen.

Waldbrand am 23.08.1989

Der durch einen Blitzschlag hervor gerufene Waldbrand konnte in seiner Entstehung gelöscht werden. Wo dieser Brand entstand steht nicht geschrieben. Die Entstehung konnte höchstwahrscheinlich so früh erkannt werden, weil zu dieser Zeit in der Sommerzeit noch eine Gewitterwache (meist 2 Kam.) üblich war, die hauptsächlich der Sicherung der Ernte diente.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1989
Waldbrand am 23.08.1989

Der durch einen Blitzschlag hervor gerufene Waldbrand konnte in seiner Entstehung gelöscht werden. Wo dieser Brand entstand steht nicht geschrieben. Die Entstehung konnte höchstwahrscheinlich so früh erkannt werden, weil zu dieser Zeit in der Sommerzeit noch eine Gewitterwache (meist 2 Kam.) üblich war, die hauptsächlich der Sicherung der Ernte diente.

Aus der Wehrleitertagung vom 01.12.1989

Zum Jahresabschluss des Wehrbereiches Bohrau wurden die Ergebnisse der diesjährigen sozialistischen Masseninitiative bekann gegeben:
1.) Platz: Mulknitz 190Pkt.
2.) Platz: Briesnig 188Pkt.
3.) Platz: Grötsch 136Pkt.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 1999
Gründung der Jugendgruppe der FFw Mulknitz 01.10.1999

Bei einem Treffen mit Stadtjugendwart Schützke wurde über die Gründung einer Jugendwehr gesprochen. Ausschlaggebend dafür war der Wunsch einiger Jugendlicher, am Feuerwehrgeschehen unserer Wehr teilzunehmen. Teilnehmer: F.Unger, G.Schulz (als Vertreter des Wehrleiters) M.Geigk und die Jugendlichen Markus Lidzba, Stefanie Britze, Hannes Forth, Henry Forth, Ines Rogosky und Benjamin Junghanns.
Feuerwehrtagebuch Eintragungen 2000
Jahreshauptversammlung am Alten Spritzenhaus am 12.05.2000

Stadtbrandmeister B.Frommelt bat darum, unseren Wehrleiter Horst Melchrik stärker zu unterstützen. Es wurde beschlossen, die Jugendwehr bis Schuljahresende in Forst trainieren zu lassen, im Anschluss jedoch in die eigenständige Arbeit zu überführen. Die Ausbildung sollte hauptsächlich Manfred Dubrau und Matthias Geigk durchführen.
Feuerwehrtagebucheintragungen 2001
Das unnütze Treffen am 25.02.2001

Zur Vorbereitung des Rechenschaftsberichtes zur Jahreshauptversammlung wurde ein Treffen der Kam. M.Geigk, F.Unger und H.Melchrik geplant. Dazu gibt es folgenden Eintrag im Feuerwehrtagebuch von M.Geigk. „Haben uns mit Frank eine geschlagene Stunde vor dem Gemeindehaus rumgedrückt, nur um dann erfahren zu müssen, dass Horst nicht kann, weil er zu viel getrunken hat...“

Bau am Alten Spritzenhaus vom 17.03.2001

Im März 2001 begannen die Restaurierungsmaßnahmen am Alten Spritzenhaus auf dem Sportplatz. Das vormals grüne Spritzenhaus sollte neu verkleidet und eingedeckt werden. Dafür musste der Dachstuhl ausgebessert werden. An diesem Tag wurde um 9Uhr begonnen. Es nahmen teil: Benjamin Junghans, Karkus Lidzba, Hannes und Henry Forth, Frank Unger, Jürgen Schulz, Stefan Dubrau, Christian Britze, Jörg Wagner, Matthias Geigk, Manfred Dubrau und Bernd Rogosky. Die Verschalung wurde dann am 24.03.2001 angebracht. Am 06.05.2001 konnte der Umbau abgeschlossen sein.

Übung zum Löschangriff Nass am 23.06.2001

Einer der ersten Aufzeichnungen zum Löschangriff Nass, den wir nach mehreren Jahren Pause seit 1999 wieder verstärkt übten, findet sich am 23.06.2001. Die Männermannschaft belegte Zeiten von 1.36min und 1.10min. IN der Folgezeit wurden folgende Zeiten erreicht: 1.10min, 0.59min,

Wettkampf in Radewiese am 04.08.2001

Im Löschangriff Nass starteten für die Männer:
M.Geigk, W.Friesen, Th.Peppernick (am Saugschlauch), M.Orzechovski (Verteiler), M.Lidzba, S.Dubrau, Ch.Britze, zur Unterstützung waren zudem mit: J.Schulz und B.Rogosky
Bei den Frauen starteten: B.Wagner, A.Freitag, Madlen Geigk, C.Peppernick, Birgit Wagner, Daniela Dubrau,?
Die Männer erreichten eine Zeit von 51sek die Frauen 58sek, dabei ist jedoch zu bemerken, dass bei diesem Wettkampf (wie in den nächsten Jahren in Radewiese auch) nur Flaschen umgespritzt und nicht wie üblich 10Liter Zielkästen gefüllt werden mussten.

Stadtmeisterschaften im Löschangriff Nass am 07.09.2001

Es war die Einzige Stadtmeisterschaft im Löschangriff Nass an der Mulknitz mit einer Männer- einer Frauen- und einer Jugendmannschaft teilnehmen konnte. Es zeigte sich, dass dahingehend keine Wehr mithalten konnte. Die Frauen schafften es, durch einen TS Bedienfehler nicht die Zielkästen zu füllen. Trotzdem konnte unsere Wehr Stadtmeister sowohl bei den Frauen (sie waren die einzig teilnehmende Frauenmannschaft) als auch bei der Jugend werden. Wir erhielten jeweils Wanderpokale, die in den Folgejahren nicht verteidigt werden konnten.
Vorherige Seite
<<
Februar 2012
>>
SoMoDiMiDoFrSa
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29