 | Mulknitz :: Feuerwehr
Wettkampfbericht: 03.09.2010 – 8. Rosenpokal; Forst (Lausitz) Autor: Matthias Geigk 05.09.2010 22:44
Gegen 16:30Uhr fuhr vor unserem Spritzenhaus der MTW der Feuerwehr Forst vor, um uns, in gewohnter Manier zum diesjährigen Rosenpokal abzuholen. Seit 2004 nehmen unsere Kameraden an diesem Wettbewerb teil. So konnten wir beispielsweise 2004 in einer Zeit von 36:36sek. den 5.Platz und 2009 in einer Zeit von 26:60sek. (Vorlauf: 26:22sek.) den 4.Platz belegen. Mit dem Ziel, wieder zumindest das beste Team aus dem SPN-Kreis zu sein, gingen wir mit hohen Erwartungen an uns selbst in den Wettbewerb. Die Platzverhältnisse erwiesen sich zunächst als nicht optimal, der Rasen war eher schlecht gemäht und auch die Tatsache, dass es keine Unterlage im Aufbaubereich gab, ist heutzutage eher unüblich für Wettkämpfe, die sich überregional ausrichten. Nichtsdestotrotz hatten alle Teams die gleichen Bedingungen und so war ein ordentlicher Wettkampf zu erwarten. Gestartet wurde auf Ziegler- Pumpen, was sich jenen Teams als zuträglich erwies, deren Läuferpositionen nicht ausreichend schnell sind. Zunächst ging es in die Vorläufe, wir starteten auf Bahn B im 2. Lauf. Kurz zuvor lieferten sich die Mannschaften aus Klein Radden und Groß Schacksdorf das erwartet packende Duell, in dem es gleich einmal Top- Zeiten im 23’er bzw. 24’er Bereich gab, was für die erwähnten Pumpen nicht schlecht ist. Entsprechend nervös, ob der, für eine Qualifikation für die Endrunde, zu laufende Zeit, gingen wir in den Aufbau. Der Aufbau verlief reibungslos. Das Startsignal – Fehlstart auf Bahn B! Nun galt es, bloß nicht noch einen Fehlstart zu fabrizieren, sonst hätten wir unverrichteter Dinge gleich wieder heim fahren können. Start 2, diesmal kein Fehlstart, leichte Verzögerungen an der Sauglänge, kleine Probleme beim A-Schlauch- Kuppeln, doch alles noch im Rahmen, nach vorn geht alles glatt, die Strahlrohre füllen einwandfrei, am Ende stehen 25:38sek. auf der Uhr. Mit dieser, zwar nicht überragenden, jedoch trotzdem stabilen Zeit, rückten wir locker, als Dritter in die Endrunde ein. Nun galt es, das Beste rauszuholen – volles Risiko. Die Bahnverhältnisse hatten sich Zusehens verschlechtert. An einigen Stellen hatten sich auf unserer Bahn tiefe schlammlöcher gebildet, die unter Umständen ein Ausrutschen oder ein Fehlkuppeln zur Folge haben können. Obwohl wie also volles Tempo gehen wollten, mussten wir uns, besonders an der Sauglänge, etwas bremsen um nicht den ganzen Lauf zu gefährden. Der Start verlief einwandfrei, die Sauglänge förderte schnell Wasser, leider verklemmte sich der B- Druckschlauch in der Pumpe, sodass der Durchfluss merklich behindert wurde, beinahe wollte der Maschinist den Lauf schon abbrechen. Dementsprechend lange dauerte es, bis das Wasser am Strahlrohr ankam. Nach gutem Spritzen erreichten wir eine Zeit von leider nur 27:24sek. Nachdem dir Vorlaufbesten aus Groß Schacksdorf und Klein Radden patzten, reihten wir uns, hinter der Mannschaft aus Schwerzko auf Platz 2 ein. Trotz des Pechs waren wir doch recht froh über unsere Platzierung, immerhin waren wir bis dato auf Ziegler noch nie eine 25:38sek. gelaufen und auch mit unserer Platzierung erreichten wir das Ziel, erneut das Beste Team aus dem SPN- Kreis zu sein. Es blieb die Erkenntnis, dass noch einiges an Potenzial in uns steckt, das wollen wir in den letzten 3 Läufen der Saison unter Beweis stellen. |
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