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Mulknitzer Kameraden bei Taubendorfer Jubiläum Autor: Matthias Geigk 21.05.2008 11:18
Am 17. Mai machten sich die Kameraden unserer Freiwilligen Feuerwehr auf nach Taubendorf, um, anlässlich des 60. Jährigen Bestehens ihrer Wehr, an einem Wettkampf teilzunehmen.
Die Altherrenriege der Taubendorfer Wehr zeigte die Übung allen angereisten Kameraden, denn sie unterschied sich vollständig vom herkömmlichen Löschangriff Nass, in dem unsere Wettkampftruppe seine Erfahrungen hat. Gestartet wurde mit 8 Personen, wobei die Teilnahme einer Frau, einer Person unter 16- und einer über 40 Jahre Pflicht war. Somit traten an den Start die Kameraden Bettina Wagner, Peter Friesen, Bernd Rogosky, Frank Unger, Hannes Forth, Markus Lidzba, Henry Forth und Matthias Geigk. Der 1. Startschuss fiel, Kam. Wagner musste zunächst vorspurten um an einem aufgebauten Bock drei Knoten, fehlerhafte Knoten hätten Zeitstrafen zur Folge gehabt. Nachdem sie zurück zur Startlinie gelaufen war, erfolgte der 2.Startschuss. Während die Kam. Rogosky, Unger und Geigk zunächst die vier Saugleitungen samt Bastkorb und Schwimmblase aufbauten, sprinteten die anderen Kameraden bei ansteigendem Gelände auf eine Anhöhe nach vorn. Kam. Hannes Forth baute zunächst die Wasserversorgung bis zum Verteiler mit zwei B-Längen auf, an den Verteiler kuppelte Kam. Lidzba eine C- Länge inkl. Strahlrohr und gab „Wasser Marsch!“. Nachdem er einen Zielbehälter mit 10 Liter gefüllt hatte, hieß es, die Wasserversorgung zu stoppen, den Verteiler noch weiter nach vorn umzusetzen und einen weiteren B-Schlauch zu setzen, den Kam. Geigk inzwischen gebracht hatte. An den Verteiler kamen nun zwei Leitungen mit je einem Strahlrohr. Eine Leitung bestand aus 3 C-Längen, die die Kam. Henry Forth und Friesen aufgebaut hatten, die andere Leitung bestand wiederum nur aus einem C-Schlauch, den Kam. Lidzba bediente. Nachdem die beiden Behälter erneut mit Wasser gefüllt waren. Musste eine Kübelspritze plus 4 Eimer mit dem Restwasser gefüllt, damit nach unten, fast bis zur Startlinie gelaufen und anschließend zwei Zieleinrichtungen gefüllt werden. In der Zwischenzeit lief der Kam. Friesen, der am weitesten nach vorn gelaufen war zurück und musste mit drei Luftbüchsen auf drei Zielscheiben schließen. Die Anzahl der Ringe wurde erneut mit der Zeit verrechnet. Alle liefen, nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt hatten, zurück zur Startlinie, doch der Lauf war solang noch nicht beendet, bis nicht ein C-Schlauch doppelt gewickelt auf der Startplatte lag. Dies erledigte Kam. Hannes Forth während dessen und in sehr ordentlicher Manier, denn der Umfang dieses Schlauches wurde ebenfalls in das endgültige Ergebnis einbezogen.
Am Ende schafften unsere Kameraden diesen Parcours in 6:24min. Ein Handicap war es zudem, dass wir bereits als zweite Mannschaft starteten, was den Aufbau einer Strategie sehr erschwerte. Andere Wehren waren da weitaus erfolgreicher, sodass wir nur den vorletzten Platz belegten. Trotzdem tat dieses Ergebnis der guten Laune keinen Abbruch. Erst am späten Nachmittag kehrten die müden Krieger zu Hause ein.
Bilder wie immer in der Bildergalerie. |
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